Teilreisewarnung Mosambik 17.04.2026

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Alexander
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Reise-/Sicherheitshinweis Mosambik 21.03.2019

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Mosambik:
Stand: 21.03.2019

Letzte Änderungen:
- Aktuelle Hinweie
- Medizinische Hinweise (Aktuelle medizinische Hinweise)


Aktuelle Hinweise
Der Zyklon Idai hat am 14. und 15. März 2019 in den Provinzen Sofala, Manica und Tete schwere Überschwemmungen und starke Schäden verursacht, insbesondere auch in der Provinzhauptstadt Beira. Straßen in den betroffenen Provinzen sind nur bedingt befahrbar, dies betrifft auch größere Hauptachsen wie z.B. die N6. Die Stromversorgung und die Kommunikationssysteme sind teilweise unterbrochen. Wegen fehlender Trinkwasserversorgung droht der Ausbruch von Krankheiten. Aufgrund anhaltender starker Regenfälle kann es zu weiteren Überschwemmungen und Erdrutschen kommen, auch Dammbrüche können nicht ausgeschlossen werden.

Von Reisen in die betroffenen Gebiete wird abgeraten.

Reisende vor Ort werden gebeten, besonders vorsichtig zu sein, sich informiert zu halten und Anweisungen von lokalen Behörden Folge zu leisten, siehe auch Naturkatastrophen.

Medizinische Hinweise
Aktuelle medizinische Hinweise
Der Zyklon Idai hat am 14. und 15. März 2019 schwere Schäden in den Provinzen Sofala, Manica und Tete verursacht, so dass eine Trinkwasserversorgung derzeit nicht gewährleistet ist. In diesem Zusammenhang müssen Krankheitsausbrüche befürchtet werden. Weitergehende Informationen für Reisende, die als Hilfspersonal in die Region reisen, sind hier zu finden.

Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.
Auswärtige Amt
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.

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Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Mosambik 26.03.2019

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mosambik:
Stand 26.03.2019
(Unverändert gültig seit: 26.03.2019)

Letzte Änderungen:
- Aktuelle Hinweise
- Medizinische Hinweise


Aktuelle Hinweise
Der Zyklon Idai hat am 14. und 15. März 2019 in den Provinzen Sofala, Manica und Tete schwere Überschwemmungen und starke Schäden verursacht, insbesondere auch in der Provinzhauptstadt Beira.

Von Reisen in die betroffenen Gebiete wird abgeraten.

Die Lage ist weiterhin unübersichtlich. Der Fokus in den betroffenen Gebieten liegt auf den Hilfsmaßnahmen. Straßen in den betroffenen Provinzen sind nur bedingt befahrbar, dies betrifft auch größere Hauptachsen. Die Stromversorgung ist teilweise unterbrochen, auch bei der Kommunikation kommt es weiterhin zu Unterbrechungen. Wegen unzureichender Trinkwasserversorgung droht der Ausbruch von Krankheiten. Die Zahl der Durchfallerkrankungen nimmt zu. Desweiteren steigt die Gefahr, an Malaria und Cholera zu erkranken.

Erneut sind starke Regenfälle vorhergesagt. Es besteht die Gefahr weiterer Überschwemmungen und Erdrutsche.
Reisende vor Ort werden gebeten, besonders vorsichtig zu sein, sich informiert zu halten und Anweisungen von lokalen Behörden Folge zu leisten, siehe auch Naturkatastrophen.

Medizinische Hinweise
Aktuelle medizinische Hinweise
Der Zyklon Idai hat am 14. und 15. März 2019 schwere Schäden in den Provinzen Sofala, Manica und Tete verursacht, so dass eine Trinkwasserversorgung derzeit nicht gewährleistet ist. In diesem Zusammenhang müssen Krankheitsausbrüche befürchtet werden. Die Zahl der Durchfallerkrankungen nahm zuletzt zu, die Gefahr an Cholera und Malaria zu erkranken steigt. Weitergehende Informationen für Reisende, die als Hilfspersonal in die Region reisen, sind hier zu finden.

Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

Impfschutz
Für die Einreise nach Mosambik aus einem Gelbfieberendemiegebiet, siehe http://www.who.int, ist für alle Reisenden älter als ein Jahr der Nachweis eines Gelbfieberimpfschutzes (Internationales Impfzertifikat) notwendig. Bei der direkten Einreise aus gelbfieberfreien Regionen ist eine Impfung grundsätzlich nicht erforderlich. Transitreisende über Addia Abeba und Nairobi können unabhängig von der Dauer des dortigen Aufenthalts bei der Einreise nach dem Impfzertifikat gefragt werden.
Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, Polio und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut sowie Meningokokken-Krankheit (ACWY-Konjugatimpfstoff) empfohlen.

Poliomyelitis (Kinderlähmung)
Im Oktober 2018 wurde seit 2011 erstmals wieder ein laborbestätigter Fall von Impfpoliomyelitis Typ 2 (cVDPV2) aus dem Molumbo Distrikt, Zambezia Provinz gemeldet.
Alle Reisenden sollten daher über einen aktualiserten Impfschutz gegen Kinderlähmung verfügen. Siehe Merkblatt Polio-Impfung bei Auslandsreisen.

Malaria
Größte Gefährdung für Bevölkerung und Besucher stellt die landesweit und ganzjährig verbreitete Malaria dar (mehr als 85% Malaria tropica). Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) empfohlen.
Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist ebenso dringend empfohlen.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:
- ganztägig und nachts körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden)
- ganztägig und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
- ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen

HIV/AIDS
Etwa 11% der Bevölkerung zwischen 15 bis 49 Jahre ist HIV positiv (Quelle: UNAIDS 2015). Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Cholera
Zur Regenzeit kommt es immer wieder zu vermehrten Cholerafällen. Diese schwere Darminfektion betrifft überwiegend sozial benachteilte Bevölkerungsanteile mit niedrigen Hygienestandards und eingeschränkter Wasserversorgung, Touristen, Expatriats und andere Reisende sind davon wenig betroffen.
Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden klinischen Verlauf, siehe Merkblatt Cholera.
Eine Cholera-Impfung steht zur Verfügung. Sie erfordert eine zweimalige Schluckimpfung mit einem mindestens zweiwöchigen Vorlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist in der Regel nur bei besonderen Expositionen (z.B. Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten oder engem Kontakt mit der betroffenen Bevölkerung bei Choleraepidemien) gegeben.
Darüber hinaus kann sie in Abhängigkeit von der jeweils aktuellen infektionsepidemiologischen Lage bei Reisen im Land sinnvoll sein. Das hängt vom persönlichen Reiseprofil des Reisenden ab. Eine individuelle Beratung durch einen Tropenmediziner dazu wird empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Hygiene
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, selbst Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion - wo angebracht - durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Weitere Infektionskrankheiten
Dengue-Fieber und Chikungunya-Fieber
Beide fieberhafte Infektionen treten bisher vereinzelt hauptsächlich im Küstenbereich von Mosambik auf und werden durch tagaktive Mücken übertragen. In der Regel stehen Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen im Vordergrund. In Einzelfällen können ernsthafte Gesundheitsschäden mit Todesfolge auftreten. Mückenschutz ist die einzige Vorsorgemaßnahme.

Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land. Baden in Süßwassergewässern sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.

Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach personelles, technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Englischsprachiges medizinisches Personal ist ausserhalb der Hauptstadt Maputo nur selten anzutreffen. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend durchgängig geschützt werden.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben, siehe z.B. http://www.dtg.org/.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Mosambik 24.04.2019

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mosambik:
Stand 24.04.2019
(Unverändert gültig seit:24.04.2019)

Letzte Änderungen:
- Aktuelle Hinweise
- Medizinische Hinweise


Aktuelle Hinweise
Voraussichtlich in der Nacht zum 26.04.2019 wird im Norden Mosambiks der tropische Sturm „Kenneth“ als Wirbelsturm der Kategorie 1 auf Land treffen. Im Bereich des Sturms ist vom 25.04. bis 28.04.2019 mit intensiven Niederschlägen, Sturm und Orkanböen zu rechnen. Es kann zu großflächigen Überschwemmungen und Überflutungen kommen, die auch Erdrutsche und Schlammlawinen zur Folge haben können.
Von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in die nördliche Provinz Cabo Delgado wird weiterhin abgeraten; siehe dazu auch „Landesspezifische Hinweise“. Aufgrund der aktuellen Sturmwarnung wird zu zusätzlichen Sicherheitsvorkehrungen geraten. Das Mosambikanische Meteorologische Institut veröffentlicht aktuelle Einschätzungen zur Wetterlage. Das Nationale Operative Notfallzentrum CENOE gibt Verhaltenshinweise unter der Telefonnummer: +258 8 200 0022.

Der Zyklon Idai hat am 14. und 15. März 2019 in den Provinzen Sofala, Manica und Tete schwere Überschwemmungen und starke Schäden verursacht, insbesondere auch in der Provinzhauptstadt Beira. Von Reisen in die betroffenen Gebiete wird abgeraten.
Die Lage ist weiterhin schwierig. Der Fokus in den betroffenen Gebieten liegt auf den Hilfsmaßnahmen. Straßen in den betroffenen Provinzen sind nur bedingt befahrbar, dies betrifft auch größere Hauptachsen. Die Stromversorgung ist teilweise unterbrochen, auch bei der Kommunikation kommt es weiterhin zu Unterbrechungen.
Wegen unzureichender Trinkwasserversorgung kommt es zum Ausbruch von Krankheiten. Siehe auch Aktuelle medizinische Hinweise.
Reisende in den betroffenen Gebieten werden gebeten, besonders vorsichtig zu sein, sich informiert zu halten und Anweisungen von lokalen Behörden Folge zu leisten, siehe auch Naturkatastrophen.

Medizinische Hinweise
Aktuelle medizinische Hinweise
Der Zyklon Idai hat am 14. und 15. März 2019 in mehreren küstennahen Provinzen schwere Schäden verursacht, so dass dort eine Trinkwasserversorgung derzeit nicht gewährleistet ist. In diesem Zusammenhang müssen Krankheitsausbrüche befürchtet werden. In den betroffenen Provinzen steigt die Gefahr, an Cholera und Malaria zu erkranken. Aktuelle Informationen zur medizinischen Situation in den vom Zyklon betroffenen Gebieten bietet das Merkblatt Tropischer Wirbelsturm Idai. Hilfspersonal, das in die Region reisen soll, sollte die Empfehlungen für Reisen nach Mosambik nach Zyklon Idai beachten.

Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

Impfschutz
Für die Einreise nach Mosambik aus einem Gelbfieberendemiegebiet, siehe http://www.who.int, ist für alle Reisenden älter als ein Jahr der Nachweis eines Gelbfieberimpfschutzes (Internationales Impfzertifikat) notwendig. Bei der direkten Einreise aus gelbfieberfreien Regionen ist eine Impfung grundsätzlich nicht erforderlich. Transitreisende über Addia Abeba und Nairobi können unabhängig von der Dauer des dortigen Aufenthalts bei der Einreise nach dem Impfzertifikat gefragt werden.
Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, Polio und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut sowie Meningokokken-Krankheit (ACWY-Konjugatimpfstoff) empfohlen.

Poliomyelitis (Kinderlähmung)
Im Oktober 2018 wurde seit 2011 erstmals wieder ein laborbestätigter Fall von Impfpoliomyelitis Typ 2 (cVDPV2) aus dem Molumbo Distrikt, Zambezia Provinz gemeldet.
Alle Reisenden sollten daher über einen aktualiserten Impfschutz gegen Kinderlähmung verfügen. Siehe Merkblatt Polio-Impfung bei Auslandsreisen.

Malaria
Größte Gefährdung für Bevölkerung und Besucher stellt die landesweit und ganzjährig verbreitete Malaria dar (mehr als 85% Malaria tropica). Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) empfohlen.
Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist ebenso dringend empfohlen.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:
- Tragen von körperbedeckender, heller Kleidung (lange Hosen, lange Hemden)
- Wiederholtes Auftragen von Insektenschutzmittel tagsüber sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria!) auf alle freien Körperstellen
- Schlafen ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz

HIV/AIDS
Etwa 11% der Bevölkerung zwischen 15 bis 49 Jahre ist HIV positiv (Quelle: UNAIDS 2015). Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Cholera
Zur Regenzeit kommt es immer wieder zu vermehrten Cholerafällen. Diese schwere Darminfektion betrifft überwiegend sozial benachteilte Bevölkerungsanteile mit niedrigen Hygienestandards und eingeschränkter Wasserversorgung, Touristen, Expatriats und andere Reisende sind davon wenig betroffen.
Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden klinischen Verlauf, siehe Merkblatt Cholera.
Eine Cholera-Impfung steht zur Verfügung. Sie erfordert eine zweimalige Schluckimpfung mit einem mindestens zweiwöchigen Vorlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist in der Regel nur bei besonderen Expositionen (z.B. Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten oder engem Kontakt mit der betroffenen Bevölkerung bei Choleraepidemien) gegeben.
Darüber hinaus kann sie in Abhängigkeit von der jeweils aktuellen infektionsepidemiologischen Lage bei Reisen im Land sinnvoll sein. Das hängt vom persönlichen Reiseprofil des Reisenden ab. Eine individuelle Beratung durch einen Tropenmediziner dazu wird empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Hygiene
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, selbst Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion - wo angebracht - durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Weitere Infektionskrankheiten
Dengue-Fieber und Chikungunya-Fieber
Beide fieberhafte Infektionen treten bisher vereinzelt hauptsächlich im Küstenbereich von Mosambik auf und werden durch tagaktive Mücken übertragen. In der Regel stehen Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen im Vordergrund. In Einzelfällen können ernsthafte Gesundheitsschäden mit Todesfolge auftreten. Mückenschutz ist die einzige Vorsorgemaßnahme.

Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land. Baden in Süßwassergewässern sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.

Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach personelles, technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Englischsprachiges medizinisches Personal ist ausserhalb der Hauptstadt Maputo nur selten anzutreffen. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend durchgängig geschützt werden.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben, siehe z.B. http://www.dtg.org.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Mosambik 26.04.2019

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mosambik:
Stand 26.04.2019
(Unverändert gültig seit: 26.04.2019)

Letzte Änderungen:
- Aktuelle Hinweise
- Medizinische Hinweise


Aktuelle Hinweise
In der Nacht zum 26.04.2019 traf im Norden Mosambiks der tropische Sturm „Kenneth“ mit Windgeschwindigkeiten bis zu 225km/h auf Land. Im Bereich des Sturms ist bis 28.04.2019 mit intensiven Niederschlägen, Sturm und Orkanböen zu rechnen. Es kann zu großflächigen Überschwemmungen und Überflutungen kommen, die auch Erdrutsche und Schlammlawinen zur Folge haben können.
Von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in die nördliche Provinz Cabo Delgado wird weiterhin abgeraten; siehe dazu auch „Landesspezifische Hinweise“. Aufgrund der aktuellen Sturmwarnung wird zu zusätzlichen Sicherheitsvorkehrungen geraten. Das Mosambikanische Meteorologische Institut veröffentlicht aktuelle Einschätzungen zur Wetterlage. Das Nationale Operative Notfallzentrum CENOE gibt Verhaltenshinweise unter der Telefonnummer: +258 8 200 0022.

Der Zyklon Idai hat am 14. und 15. März 2019 in den Provinzen Sofala, Manica und Tete schwere Überschwemmungen und starke Schäden verursacht, insbesondere auch in der Provinzhauptstadt Beira. Von Reisen in die betroffenen Gebiete wird abgeraten.
Die Lage ist weiterhin schwierig. Der Fokus in den betroffenen Gebieten liegt auf den Hilfsmaßnahmen. Straßen in den betroffenen Provinzen sind nur bedingt befahrbar, dies betrifft auch größere Hauptachsen. Die Stromversorgung ist teilweise unterbrochen, auch bei der Kommunikation kommt es weiterhin zu Unterbrechungen.
Wegen unzureichender Trinkwasserversorgung kommt es zum Ausbruch von Krankheiten. Siehe auch Aktuelle medizinische Hinweise.

Reisende in den betroffenen Gebieten werden gebeten, besonders vorsichtig zu sein, sich informiert zu halten und Anweisungen von lokalen Behörden Folge zu leisten, siehe auch Naturkatastrophen.

Medizinische Hinweise
Aktuelle medizinische Hinweise
Der Zyklon Idai hat am 14. und 15. März 2019 in mehreren küstennahen Provinzen schwere Schäden verursacht, so dass dort eine Trinkwasserversorgung derzeit nicht gewährleistet ist. In diesem Zusammenhang müssen Krankheitsausbrüche befürchtet werden. In den betroffenen Provinzen steigt die Gefahr, an Cholera und Malaria zu erkranken. Aktuelle Informationen zur medizinischen Situation in den vom Zyklon betroffenen Gebieten bietet das Merkblatt Tropischer Wirbelsturm Idai. Hilfspersonal, das in die Region reisen soll, sollte die Empfehlungen für Reisen nach Mosambik nach Zyklon Idai beachten.
Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

Impfschutz
Für die Einreise nach Mosambik aus einem Gelbfieberendemiegebiet, siehe www.who.int, ist für alle Reisenden älter als ein Jahr der Nachweis eines Gelbfieberimpfschutzes (Internationales Impfzertifikat) notwendig. Bei der direkten Einreise aus gelbfieberfreien Regionen ist eine Impfung grundsätzlich nicht erforderlich. Transitreisende über Addia Abeba und Nairobi können unabhängig von der Dauer des dortigen Aufenthalts bei der Einreise nach dem Impfzertifikat gefragt werden.
Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, Polio und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut sowie Meningokokken-Krankheit (ACWY-Konjugatimpfstoff) empfohlen.

Poliomyelitis (Kinderlähmung)
Im Oktober 2018 wurde seit 2011 erstmals wieder ein laborbestätigter Fall von Impfpoliomyelitis Typ 2 (cVDPV2) aus dem Molumbo Distrikt, Zambezia Provinz gemeldet.
Alle Reisenden sollten daher über einen aktualiserten Impfschutz gegen Kinderlähmung verfügen. Siehe Merkblatt Polio-Impfung bei Auslandsreisen.

Malaria
Größte Gefährdung für Bevölkerung und Besucher stellt die landesweit und ganzjährig verbreitete Malaria dar (mehr als 85% Malaria tropica). Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) empfohlen.
Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist ebenso dringend empfohlen.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:
- Tragen von körperbedeckender, heller Kleidung (lange Hosen, lange Hemden)
- Wiederholtes Auftragen von Insektenschutzmittel tagsüber sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria!) auf alle freien Körperstellen
- Schlafen ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz

HIV/AIDS
Etwa 11% der Bevölkerung zwischen 15 bis 49 Jahre ist HIV positiv (Quelle: UNAIDS 2015). Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Cholera
Zur Regenzeit kommt es immer wieder zu vermehrten Cholerafällen. Diese schwere Darminfektion betrifft überwiegend sozial benachteilte Bevölkerungsanteile mit niedrigen Hygienestandards und eingeschränkter Wasserversorgung, Touristen, Expatriats und andere Reisende sind davon wenig betroffen.
Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden klinischen Verlauf, siehe Merkblatt Cholera.
Eine Cholera-Impfung steht zur Verfügung. Sie erfordert eine zweimalige Schluckimpfung mit einem mindestens zweiwöchigen Vorlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist in der Regel nur bei besonderen Expositionen (z.B. Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten oder engem Kontakt mit der betroffenen Bevölkerung bei Choleraepidemien) gegeben.
Darüber hinaus kann sie in Abhängigkeit von der jeweils aktuellen infektionsepidemiologischen Lage bei Reisen im Land sinnvoll sein. Das hängt vom persönlichen Reiseprofil des Reisenden ab. Eine individuelle Beratung durch einen Tropenmediziner dazu wird empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Hygiene
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, selbst Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion - wo angebracht - durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Weitere Infektionskrankheiten
Dengue-Fieber und Chikungunya-Fieber
Beide fieberhafte Infektionen treten bisher vereinzelt hauptsächlich im Küstenbereich von Mosambik auf und werden durch tagaktive Mücken übertragen. In der Regel stehen Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen im Vordergrund. In Einzelfällen können ernsthafte Gesundheitsschäden mit Todesfolge auftreten. Mückenschutz ist die einzige Vorsorgemaßnahme.

Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land. Baden in Süßwassergewässern sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.

Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach personelles, technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Englischsprachiges medizinisches Personal ist ausserhalb der Hauptstadt Maputo nur selten anzutreffen. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend durchgängig geschützt werden.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben, siehe z.B. www.dtg.org.
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Gruß
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Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Mosambik:
Stand: 30.04.2019

Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise

In der Nacht zum 26. April 2019 traf im Norden Mosambiks der Zyklon Kenneth mit Windgeschwindigkeiten bis zu 225km/h auf Land und führte zu weitreichenden Überschwemmungen und großen Schäden an Gebäuden, Straßen und Brücken. Die Stromversorgung ist in vielen Teilen der Provinz unterbrochen. Es muss mit weiteren Überflutungen gerechnet werden, die auch Erdrutsche und Schlammlawinen zur Folge haben können.

Von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in die nördliche Provinz Cabo Delgado wird weiterhin abgeraten; siehe dazu auch Landesspezifische Sicherheitshinweise. Aufgrund der aktuellen Sturmwarnung wird zu zusätzlichen
Sicherheitsvorkehrungen geraten. Das Mosambikanische Meteorologische Institut veröffentlicht aktuelle Einschätzungen zur Wetterlage. Das Nationale Operative Notfallzentrum CENOE gibt Verhaltenshinweise unter der Telefonnummer: +258 8 200 0022.

Der Zyklon Idai hat am 14. und 15. März 2019 in den Provinzen Sofala, Manica und Tete schwere Überschwemmungen und starke Schäden verursacht, insbesondere auch in der Provinzhauptstadt Beira. Von Reisen in die betroffenen Gebiete wird abgeraten.

Die Lage ist weiterhin schwierig. Der Fokus in den betroffenen Gebieten liegt auf den Hilfsmaßnahmen. Straßen in den betroffenen Provinzen sind nur bedingt befahrbar, dies betrifft auch größere Hauptachsen. Die Stromversorgung ist teilweise unterbrochen, auch bei der Kommunikation kommt es weiterhin zu Unterbrechungen.

Wegen unzureichender Trinkwasserversorgung kommt es zum Ausbruch von Krankheiten, siehe auch Aktuelle medizinische Hinweise.

Reisende in den betroffenen Gebieten werden gebeten, besonders vorsichtig zu sein, sich informiert zu halten und Anweisungen von lokalen Behörden Folge zu leisten.
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The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.

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Reise-/Sicherheitshinweis Mosambik 13.06.2019

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mosambik:
Stand 13.06.2019
(Unverändert gültig seit: 13.06.2019)

Letzte Änderungen:
- Aktuelles
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)


Aktuelles
Die Zyklone Idai und Kenneth haben im März bzw. April 2019 in den Provinzen Sofala, Manica und Tete bzw. in der Provinz Cabo Delgado im Norden schwere Schäden verursacht. Die Wiederherstellung der Infrastruktur dauert an, Gesundheitsrisiken bestehen fort, siehe auch Gesundheit.
  • Informieren Sie sich über die Lage insbesondere bei Reisen außerhalb urbaner Zentren.
  • Seien Sie bei Reisen in diese Gebiete weiterhin besonders vorsichtig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte, siehe auch Naturkatastrophen.
Sicherheit
Von nicht erforderlichen Reisen in die Provinz Cabo Delgado wird abgeraten.


Innenpolitische Lage
Die seit Anfang 2017 zwischen Regierung und RENAMO erklärte Waffenruhe hält an.
Zuvor war es in den Provinzen Manica, Sofala, Tete, Zambezia, Niassa und Nampula vereinzelt zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen dem bewaffneten Arm der Oppositionspartei RENAMO und Sicherheitskräften des Landes gekommen.

Am 15.10.2019 finden landesweit Präsidentschafts-, Parlaments- und Provinzwahlen statt. Rund um den Wahltermin können Demonstrationen nicht ausgeschlossen werden.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Vermeiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
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Reise-/Sicherheitshinweis Mosambik 02.08.2019

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mosambik:
Stand 02.08.2019
(Unverändert gültig seit: 02.08.2019)

Letzte Änderungen:
Aktuelles


Aktuelles
Am 1. August 2019 wurde in Gorongosa der Vertrag zur endgültigen Beendigung der Feindseligkeiten zwischen den ehemaligen Bürgerkriegsparteien FRELIMO und RENAMO unterzeichnet. In der Nacht davor kam es zu zwei Anschlägen mit Schusswaffen im Distrikt Maringue/Provinz Sofala, 200 km nördlich von Gorongosa auf einen Bus und einen LKW, die zwei Personen verletzten.
Es ist nicht auszuschließen, dass es zu ähnlichen Anschlägen auf der Straße EN 1 zwischen Save und Muxungue und zwischen Gorongosa und Maringue kommt, die von vereinzelten ehemaligen RENAMO-Kämpfern verübt werden könnten.

Die Zyklone Idai und Kenneth haben im März bzw. April 2019 in den Provinzen Sofala, Manica und Tete bzw. in der Provinz Cabo Delgado im Norden schwere Schäden verursacht. Die Wiederherstellung der Infrastruktur dauert an, Gesundheitsrisiken bestehen fort, siehe auch Gesundheit.
  • Informieren Sie sich über die Lage insbesondere bei Reisen außerhalb urbaner Zentren.
  • Seien Sie bei Reisen in diese Gebiete weiterhin besonders vorsichtig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte, siehe auch Naturkatastrophen.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Mosambik 08.08.2019

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Mosambik:
Stand: 08.08.2019)

Letzte Änderungen:
Aktuelles
Sicherheit (Innenpolitische Lage)


Aktuelles
Auch nach dem Waffenstillstandsvertrag vom 1. August 2019 und dem Friedensvertrag vom 6. August 2019 zwischen Regierung und RENAMO können vereinzelte Anschläge von Gegnern des Abkommens weiterhin nicht ausgeschlossen werden, vor allem in den Rückzugsgebieten der ehemaligen RENAMO-Kämpfer zwischen Save und Muxungue und zwischen Gorongosa und Maringue.

Am 15. Oktober 2019 finden landesweit Präsidentschafts-, Parlaments- und Provinzwahlen statt. Rund um den Wahltermin können Demonstrationen nicht ausgeschlossen werden.

Die Zyklone Idai und Kenneth haben im März bzw. April 2019 in den Provinzen Sofala, Manica und Tete bzw. in der Provinz Cabo Delgado im Norden schwere Schäden verursacht. Die Wiederherstellung der Infrastruktur dauert an, Gesundheitsrisiken bestehen fort, siehe auch Gesundheit.

• Seien Sie bei Reisen in diese Gebiete weiterhin besonders vorsichtig.
• Informieren Sie sich über die Lage insbesondere bei Reisen außerhalb urbaner Zentren.
• Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
• Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte, siehe auch Naturkatastrophen.

Sicherheit
Innenpolitische Lage

Der langjährige Bürgerkrieg mit teilweise gewalttätigen Feindseligkeiten zwischen Regierung und RENAMO wurde mit dem Waffenstillstandsvertrag vom 1. August 2019 und dem Friedensvertrag vom 6. August 2019 beendet. Es gibt noch vereinzelte ablehnende Stimmen im Land, die den Friedensschluss nicht vollständig akzeptieren.
Bis zur Feuerpause im Dezember 2016 war es in den Provinzen Manica, Sofala, Tete, Zambezia, Niassa und Nampula vereinzelt zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen dem bewaffneten Arm der Oppositionspartei RENAMO und Sicherheitskräften des Landes gekommen.

• Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
• Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
• Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Auswärtige Amt
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Reise-/Sicherheitshinweis Mosambik 09.08.2019

Beitrag von Alexander »

Mosambik:
Stand: 09.08.2019

Letzte Änderungen:
Gesundheit (Aktuelle medizinische Hinweise)

An den Landesgrenzen zu Malawi und Tansania hat Mosambik vorbeugend Ebola-Checkpoints eingerichtet, an denen die Temperatur der Reisenden und ihr Reiseverlauf überprüft werden.

Zyklon Idai und Zyklon Kenneth haben im März und April 2019 in mehreren küstennahen Provinzen schwere Schäden verursacht, so dass dort eine Trinkwasserversorgung derzeit nicht durchgehend gewährleistet ist. In diesem Zusammenhang ist es zu Cholera-Ausbrüchen in Beira, Pemba und Mecufi gekommen. Zudem besteht eine erhöhte Malaria-Gefahr in den betroffenen Provinzen.

• Beachten Sie als Hilfspersonal, das in die Region reisen soll, Empfehlungen für Reisen nach Mosambik nach Zyklon Idai und Zyklon Kenneth.
• Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.
• Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen
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Reise-/Sicherheitshinweis Mosambik 16.09.2019

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Mosambik:
Stand: 16.09.2019

Letzte Änderungen:
Aktuelles


Aktuelles
Auch nach dem Waffenstillstandsvertrag vom 1. August 2019 und dem Friedensvertrag vom 6. August 2019 zwischen Regierung und RENAMO können vereinzelte Anschläge von Gegnern des Abkommens weiterhin nicht ausgeschlossen werden, vor allem in den Rückzugsgebieten der ehemaligen RENAMO-Kämpfer entlang der Nationalstraße EN1 zwischen Save und Maringue sowie entlang der Nationalstraße EN6 zwischen Gondola und Nhamatanda.

Am 15. Oktober 2019 finden landesweit Präsidentschafts-, Parlaments- und Provinzwahlen statt. Seit 31. August 2019 läuft der Wahlkampf. In dieser Zeit sowie rund um den Wahltermin können Demonstrationen und vereinzelte Unruhen nicht ausgeschlossen werden.

Die Zyklone Idai und Kenneth haben im März bzw. April 2019 in den Provinzen Sofala, Manica und Tete bzw. in der Provinz Cabo Delgado im Norden schwere Schäden verursacht. Die Wiederherstellung der Infrastruktur dauert an, Gesundheitsrisiken bestehen fort, siehe auch Gesundheit.

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Reise-/Sicherheitshinweis Mosambik 19.09.2019

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mosambik:
Stand 19.09.2019
(Unverändert gültig seit: 19.09.2019)

Letzte Änderungen:
Aktuelles


Aktuelles
Auch nach dem Waffenstillstandsvertrag vom 1. August 2019 und dem Friedensvertrag vom 6. August 2019 zwischen Regierung und RENAMO können vereinzelte Anschläge von Gegnern des Abkommens weiterhin nicht ausgeschlossen werden, vor allem in den Rückzugsgebieten der ehemaligen RENAMO-Kämpfer entlang der Nationalstraße EN1 zwischen Save und Maringue sowie entlang der Nationalstraße EN6 zwischen Chimoio und Beira.

Am 15. Oktober 2019 finden landesweit Präsidentschafts-, Parlaments- und Provinzwahlen statt. Seit 31. August 2019 läuft der Wahlkampf. In dieser Zeit sowie rund um den Wahltermin können Demonstrationen und vereinzelte Unruhen nicht ausgeschlossen werden.

Die Zyklone Idai und Kenneth haben im März bzw. April 2019 in den Provinzen Sofala, Manica und Tete bzw. in der Provinz Cabo Delgado im Norden schwere Schäden verursacht. Die Wiederherstellung der Infrastruktur dauert an, Gesundheitsrisiken bestehen fort, siehe auch Gesundheit.

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Reise-/Sicherheitshinweis Mosambik 04.11.2019

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Mosambik:
Stand: 04.11.2019

Letzte Änderungen:
Aktuelles


Aktuelles
Trotz Waffenstillstands- und Friedensverträgen von Anfang August 2019 zwischen Regierung und RENAMO wurden insbesondere nach den Wahlen am 22. Oktober 2019 vereinzelte Anschläge von Gegnern des Abkommens verübt, darunter auch gegen eine Polizeistation bei Nhamatanda. Die Anschläge erfolgten vor allem in den Rückzugsgebieten der ehemaligen RENAMO-Kämpfer entlang der Nationalstraße EN1 zwischen Save und Maringue sowie entlang der Nationalstraße EN6 zwischen Chimoio und Beira mit Konzentration im Dreieck Nhamatanda, Gondola und Gorongosa. Weitere Angriffe können nicht ausgeschlossen werden.

Die Zyklone Idai und Kenneth haben im März bzw. April 2019 in den Provinzen Sofala, Manica und Tete bzw. in der Provinz Cabo Delgado im Norden schwere Schäden verursacht. Die Wiederherstellung der Infrastruktur dauert an, Gesundheitsrisiken bestehen fort, siehe auch Gesundheit.

• Seien Sie bei Reisen in diese Gebiete weiterhin besonders vorsichtig.
• Informieren Sie sich über die Lage insbesondere bei Reisen außerhalb urbaner Zentren.
• Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
• Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
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Reise-/Sicherheitshinweis Mosambik 29.12.2020

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mosambik
Stand 29.12.2020

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Wirbelsturm Chalane)
- Gesundheit (Impfschutz)


Aktuelles
Wirbelsturm Chalane

Der tropische Wirbelsturm Chalane bewegt sich mit hoher Geschwindigkeit von Madagaskar auf Mosambik zu und soll in der Nacht vom 29. zum 30. Dezember 2020 auf die Küste Mosambiks treffen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass er sich zu einem Zyklon entwickelt. Laut Vorhersagen soll insbesondere die Region Beira betroffen sein.
  • Informieren Sie sich regelmäßig über Wetter- und Straßenlage, insbesondere, wenn Reisen über Land anstehen.
  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
  • Im Fall einer Sturmwarnung beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland.
Gesundheit
Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet oder Aufenthalt von mehr als 12 Stunden im Transit eines Gelbfiebergebiets müssen alle Personen ab einem Alter von 9 Monaten eine Gelbfieberimpfung nachweisen. Transitreisen über Addis Abeba und Nairobi können unabhängig von der Dauer des dortigen Aufenthalts bei der Einreise nach Impfzertifikat gefragt werden. Mosambik selbst ist kein Gelbfieberinfektionsgebiet.

Reisende unter 4 Wochen Reisezeit sollten einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) mit Auffrischimpfungen alle 10 Jahre haben. Einwohnern und Langzeitreisenden über 4 Wochen wird gemäß WHO eine Auffrischimpfung 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise empfohlen, siehe Merkblatt Poliomyelitis .
  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, Polio und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise für Fachkreise bietet die DTG.
Auswärtiges Amt

Hinweise zum Corona-Virus in Mosambik siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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Reise-/Sicherheitshinweis Mosambik 22.01.2021

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mosambik
Stand 22.01.2021

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Zyklon Eloise)


Aktuelles
Zyklon Eloise

Am 23. Januar 2021 soll der Zyklon Eloise bei der Hafenstadt Beira, Provinz Sofala auf Land treffen. Es wird mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 km/h, sowie heftigen, anhaltenden Regenfällen gerechnet, die zu schweren Überschwemmungen in weiten Teilen der Region Sofala führen können.
  • Informieren Sie sich regelmäßig über Wetter- und Straßenlage.
  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
  • Beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland.
Auswärtiges Amt

Hinweise zum Corona-Virus in Mosambik siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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Teilreisewarnung Mosambik 29.03.2021

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mosambik
Stand 29.03.2021

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Teilreisewarnung)
- Sicherheit (Terrorismus)


Aktuelles
Teilreisewarnung

Vor Reisen in die Distrikte Palma, Nangade, Mueda, Mocímboa da Praia, Muidumbe, Macomia, Meluco, Quissanga, Ancuabe sowie auf die der Küste vorgelagerten Inseln in der Provinz Cabo Delgado im Norden des Landes wird gewarnt.
Von nicht erforderlichen Reisen in die übrigen Teile der Provinz Cabo Delgado wird abgeraten.

Terroristische Angriffe
In den nördlichen Distrikten der Provinz Cabo Delgado kommt es verstärkt zu auch islamistisch-extremistisch motivierten Angriffen. Zuletzt sind bei Anschlägen dutzende Menschen getötet worden; zahlreiche Menschen verlassen die Region.
  • Verfolgen Sie die lokalen Medien und die Lage in der Region sehr aufmerksam.
  • Seien Sie besonders vorsichtig.
  • Folgen Sie unbedingt den Anweisungen von Sicherheitskräften.
Sicherheit
Terrorismus

In den nördlichen Distrikten der Provinz Cabo Delgado, zwischen Quissanga und Palma wurden verstärkt auch islamistisch-extremistisch motivierte Angriffe auf die zivile Bevölkerung verübt. Seit Mitte 2020 haben Frequenz und Intensität dieser Zusammenstöße mit den Sicherheitskräften deutlich zugenommen.
Es ist mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen und Kontrollen in der Region zu rechnen.
  • Verfolgen Sie die lokalen Medien und die Lage vor Ort sehr aufmerksam.
  • Seien Sie besonders vorsichtig.
  • Folgen Sie unbedingt den Anweisungen von Sicherheitskräften.
  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Auswärtiges Amt

Hinweise zum Corona-Virus in Mosambik siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus[

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