Rund um Afrika in einem phönizischen Boot
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trapperjoe
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Re: Rund um Afrika in einem phönizischen Boot
Zu gefühlt später Stunde noch ein kleiner Nachtrag. Der Tracker ist unterwegs. Ich vermute, die Phoenicia ist der Carrier. :D

mit freundlichen Grüßen
trapperjoe
trapperjoe
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mikepiller
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Re: Rund um Afrika in einem phönizischen Boot
Hi
wie unser Trapper schon entdeckt hat-
sie ist wieder unterwegs.
Start war am 25.Oktober.
Da man mit etwa vier bis fünf Wochen auf See rechnet- es gilt die komplette Seeräuberküste ohne Stop zu meistern- wurde einiges gebunkert:
Drei Tonnen Wasser
30 Kilo Kartoffeln (keine Polen an Bord? Bitte nicht fremdenfeindlich auffassen!!)
10 Kilo Zwiebeln ( oder doch? das Verhältnis Zwiebeln und Kartoffeln...)
30 Kilo Reis
20 Kilo Pasta
und
Achtung
200 Packungen Mi Noddles, das sind jene, die sie immer ins Wasser schmeissen- siehe oben.
100 Äpfel und Orangen- Skorbutkiller
einige 10.000 Teebeutel für den Fall, dass sie irgendwo
h ä n g e n b l e i b e n!
So sind die Engländer, trotzen jeder Gefahr-
Hauptsache es gibt Tee!!
Es sind fünf Mitglieder der Royal Navy of Oman an Bord-
bezeichnet als erfahrene Segler, die das Schiff bereits kennen gelernt haben.
Zusammen mit den drei indonesischen Besatzungsmitglieder ist die Phoenicia jetzt in Mehrheit ein islamisches Schiff.
Ein Brasilianer, ein (alter?) Schwede und der Leiter der Expedition Philip Beale komplettieren die Crew.
Man kann sich also seinen Teil denken in Anbetracht der vor ihnen liegenden, gefährlichen Passage.
So weit erst mal
Gruß Micha
wie unser Trapper schon entdeckt hat-
sie ist wieder unterwegs.
Start war am 25.Oktober.
Da man mit etwa vier bis fünf Wochen auf See rechnet- es gilt die komplette Seeräuberküste ohne Stop zu meistern- wurde einiges gebunkert:
Drei Tonnen Wasser
30 Kilo Kartoffeln (keine Polen an Bord? Bitte nicht fremdenfeindlich auffassen!!)
10 Kilo Zwiebeln ( oder doch? das Verhältnis Zwiebeln und Kartoffeln...)
30 Kilo Reis
20 Kilo Pasta
und
Achtung
200 Packungen Mi Noddles, das sind jene, die sie immer ins Wasser schmeissen- siehe oben.
100 Äpfel und Orangen- Skorbutkiller
einige 10.000 Teebeutel für den Fall, dass sie irgendwo
h ä n g e n b l e i b e n!
So sind die Engländer, trotzen jeder Gefahr-
Hauptsache es gibt Tee!!
Es sind fünf Mitglieder der Royal Navy of Oman an Bord-
bezeichnet als erfahrene Segler, die das Schiff bereits kennen gelernt haben.
Zusammen mit den drei indonesischen Besatzungsmitglieder ist die Phoenicia jetzt in Mehrheit ein islamisches Schiff.
Ein Brasilianer, ein (alter?) Schwede und der Leiter der Expedition Philip Beale komplettieren die Crew.
Man kann sich also seinen Teil denken in Anbetracht der vor ihnen liegenden, gefährlichen Passage.
So weit erst mal
Gruß Micha
Zuletzt geändert von mikepiller am Mi 28. Okt 2009, 16:30, insgesamt 1-mal geändert.
Wenn der Wind des Wandels weht,
bauen die einen Windmühlen,
die anderen bauen Mauern.
(chin. Sprichwort)
bauen die einen Windmühlen,
die anderen bauen Mauern.
(chin. Sprichwort)
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mikepiller
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Re: Rund um Afrika in einem phönizischen Boot
Der Rest der aktuellen Nachricht:
Our passage plan is the scenic route to Dar Es Salaam because of the recent attacks of Somali pirates, so we are now heading due east along the Omani coast to give the pirates as wide a berth as possible. The north east monsoon is already blowing and as soon as we are far enough east we will hoist the main sail to south-east towards the Seychelles. A voyage will be well over 2500 miles and will probably take a minimum of 4 weeks. The latest joke on Phoenicia is that with positive attitude in mind, there are no Somali pirates, just Somali fishermen…. with guns.
And although we are preparing ourselves for a piracy attack we are not spending too much time thinking about what it is like being held in a cave or on board ship for a few months whilst being held hostage.
Bin zu faul zum übersetzen, sorry!
Gruß
Micha
Our passage plan is the scenic route to Dar Es Salaam because of the recent attacks of Somali pirates, so we are now heading due east along the Omani coast to give the pirates as wide a berth as possible. The north east monsoon is already blowing and as soon as we are far enough east we will hoist the main sail to south-east towards the Seychelles. A voyage will be well over 2500 miles and will probably take a minimum of 4 weeks. The latest joke on Phoenicia is that with positive attitude in mind, there are no Somali pirates, just Somali fishermen…. with guns.
And although we are preparing ourselves for a piracy attack we are not spending too much time thinking about what it is like being held in a cave or on board ship for a few months whilst being held hostage.
Bin zu faul zum übersetzen, sorry!
Gruß
Micha
Wenn der Wind des Wandels weht,
bauen die einen Windmühlen,
die anderen bauen Mauern.
(chin. Sprichwort)
bauen die einen Windmühlen,
die anderen bauen Mauern.
(chin. Sprichwort)
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mikepiller
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Re: Rund um Afrika in einem phönizischen Boot
Hier noch ein paar aktuelle Bilder:
Die Phoenicia in Oman:

Für die Techniker: Navigations- Equipment

Und für Alex ein Blick in die Küche!

Die Phoenicia in Oman:

Für die Techniker: Navigations- Equipment

Und für Alex ein Blick in die Küche!

Wenn der Wind des Wandels weht,
bauen die einen Windmühlen,
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(chin. Sprichwort)
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trapperjoe
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Re: Rund um Afrika in einem phönizischen Boot
Moin Micha,
Schön, dass du die Futterliste gepostet hast. Ich hab mich nicht getraut, weil sie hoffentlich nicht komplett ist, denn ich für mich kalkuliere pro Tag 1,5 kg Futter ohne Trinken. Da liegen dann Welten zwischen meinen Vorstellungen und ihrer Ladeliste. Interessant ist allerdings das Mischungsverhältnis: 3to Wasser zu 10.000 Teebeuteln, da wird der Tea vermutlich nicht very strong.
Schön, dass du die Futterliste gepostet hast. Ich hab mich nicht getraut, weil sie hoffentlich nicht komplett ist, denn ich für mich kalkuliere pro Tag 1,5 kg Futter ohne Trinken. Da liegen dann Welten zwischen meinen Vorstellungen und ihrer Ladeliste. Interessant ist allerdings das Mischungsverhältnis: 3to Wasser zu 10.000 Teebeuteln, da wird der Tea vermutlich nicht very strong.
mit freundlichen Grüßen
trapperjoe
trapperjoe
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Kuno
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- Registriert: Mi 3. Mai 2006, 10:21
- Wohnort: Dort wo andere Ferien machen.
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Re: Rund um Afrika in einem phönizischen Boot
...vielleicht brauchen sie ja auch noch Wasser zum Duschen und bevorzugen es, wenn da kein Teegeschmacht dabei ist 
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Alexander
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- Beiträge: 24253
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- Wohnort: Dubai/Vereinigte Arabische Emirate
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Re: Rund um Afrika in einem phönizischen Boot
Vielen Dank Micha für die Widmungmikepiller hat geschrieben:
Und für Alex ein Blick in die Küche!
Sollte vielleicht das nächste Mal anstatt auf Schusters Rappen auch mal auf einem Segler verreisen. :D
Grüsse
Alex
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
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mikepiller
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- Wohnort: Berlin
Re: Rund um Afrika in einem phönizischen Boot
Schön, dass du die Futterliste gepostet hast. Ich hab mich nicht getraut, weil sie hoffentlich nicht komplett ist...
Hi Joe,
Und ist der Ruf erst ruiniert...
Ich trau mich hier fast alles, lach!
@ All:
Die Futterliste wird aufgestockt- der erste Fisch wurde gefangen!
Der aktuelle Blogeintrag kommt von Niklas Anderson, dem "alten" Schweden.
Vielleicht beleben wir die Phoenicia mal ein wenig und werfen auch mal einen Blick auf die Protagonisten:
Niklas:

Sieht für mich wie ein Typ aus, der die Nerven behält und raufhaut, wenn es klemmt.
Die Crew wechselt ja in Teilen, aber Niklas taucht schon beim Bau der Phoenicia erstmals auf- mal sehen, ob da mehr zu recherchieren ist.
Er schreibt aktuell, dass sie jetzt im indischen Ozean sind- kein Land mehr in Sichtweite. Hier wurde auch zum ersten mal das Hauptsegel...
(shit, wie nennt man das fachlich? Aufgezogen? Aufgetakelt?? Gesetzt???)
... jedenfalls war das etwas aufregend, klappte dann am Ende jedoch!
(uff)
Es gab ein Piraten- briefing- aber um den Kontakt zu den Piraten weitgehend zu vermeiden, führt der Kurs der Phoenicia weit über das offene Meer- 700 Meilen entfernt um das Horn von Afrika.
Hier die abschließenden Worte von Niklas- nach all der Technik in diesem Fred auch mal was herzzerschmelzendes für die Damen im Wüschi:
Personally I really like this adventure and there is so much to be seen even though I do get a little tired during the night watches. To sail in sunset or under a sky illuminated by stars is something everyone should experience.
Niklas Anderson, crewmember aboard Phoenicia
Gruß
Micha
Wenn der Wind des Wandels weht,
bauen die einen Windmühlen,
die anderen bauen Mauern.
(chin. Sprichwort)
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(chin. Sprichwort)
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mikepiller
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- Registriert: Sa 13. Mai 2006, 20:59
- Wohnort: Berlin
Re: Rund um Afrika in einem phönizischen Boot
Kein aktuelles Foto,
aber ein Eindruck der Phoenicia auf offener See.

aber ein Eindruck der Phoenicia auf offener See.

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mikepiller
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- Wohnort: Berlin
Re: Rund um Afrika in einem phönizischen Boot
Ach ja...
falls der Eine oder Andere unter Euch gerade Langeweile hat:
CREW NEEDED FOR PHASE 2!
This is an opportunity to take part in an adventure of a lifetime. To find out more about this project and download a crew application form please visit our crew page
http://www.phoenicia.org.uk/inspiring-the-crew.htm

Gruß
Micha
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Gruß
Micha
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mikepiller
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- Registriert: Sa 13. Mai 2006, 20:59
- Wohnort: Berlin
Re: Rund um Afrika in einem phönizischen Boot
Wißt Ihr noch, was kindliche Neugier ist?

Noch ein- zwei- drei mal schlafen...

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Alexander
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- Registriert: Sa 30. Jul 2005, 19:12
- Wohnort: Dubai/Vereinigte Arabische Emirate
- Kontaktdaten:
Re: Rund um Afrika in einem phönizischen Boot
Expedition piracy policy
The Phoenicia expedition comes at a time when piracy attacks are increasingly hitting the international headlines. This page is dedicated to answering the questions posed by expedition followers and supporters to explain how we intend to address the risk of piracy. mehr...
Grüsse
Alexander
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Alexander
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mikepiller
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- Registriert: Sa 13. Mai 2006, 20:59
- Wohnort: Berlin
Re: Rund um Afrika in einem phönizischen Boot
Hi,
dass mich die Phoenician ein klein wenig interessiert, ist vielleicht dem Einen oder Anderen schon aufgefallen.
Dass die Phoenician hier im Forum Interesse findet, fällt sofort auf, wenn man die Lesezugriffe abruft-
15.458 just in time.
Schon vor Wochen habe ich daher die Leiterin der PR- Abteilung-
Alice Chutter
angeschrieben und um ein paar Informationen für unser Wüstenschiff gebeten, die nicht auf dem Blog der Phoenician zu finden sind- ein klein wenig Hintergrundinfo.
Sie fand das ganz toll.
Ich fand das auch ganz toll!
Und das wars!
Vermutlich ist sie zu beschäftigt, ich möchte auch nicht dauernd nerven, also habe ich nach der dritten Nachfrage erst mal die Segel gestrichen.
Einerseits.
Aber wenn mich etwas wirklich interessiert...
dass mich die Phoenician ein klein wenig interessiert, ist vielleicht dem Einen oder Anderen schon aufgefallen.
Dass die Phoenician hier im Forum Interesse findet, fällt sofort auf, wenn man die Lesezugriffe abruft-
15.458 just in time.
Schon vor Wochen habe ich daher die Leiterin der PR- Abteilung-
Alice Chutter
angeschrieben und um ein paar Informationen für unser Wüstenschiff gebeten, die nicht auf dem Blog der Phoenician zu finden sind- ein klein wenig Hintergrundinfo.
Sie fand das ganz toll.
Ich fand das auch ganz toll!
Und das wars!
Vermutlich ist sie zu beschäftigt, ich möchte auch nicht dauernd nerven, also habe ich nach der dritten Nachfrage erst mal die Segel gestrichen.
Einerseits.
Aber wenn mich etwas wirklich interessiert...
Wenn der Wind des Wandels weht,
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(chin. Sprichwort)
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(chin. Sprichwort)
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mikepiller
- Beiträge: 952
- Registriert: Sa 13. Mai 2006, 20:59
- Wohnort: Berlin
Re: Rund um Afrika in einem phönizischen Boot
Weiter gehts, wieder eine dieser schlaflosen Nächte...
Nach den Anfangsschwierigkeiten auf den ersten Etappen- nicht wenige werden die Expedition schon als gestrandet gesehen haben-
ist zumindest mein Vertrauen wieder gewaltig gewachsen.
Aber eigentlich habe ich es nie verloren.
Ein nicht unerheblicher Teil des Teams/ der Crew der Phoenician hat nämlich schon einmal zusammen gearbeitet-
erfolgreich zusammen gearbeitet in einer ähnlichen Expedition.
Mich hat immer interessiert, wie es überhaupt zu dieser Phoenician Expedition kam- wo die Wurzeln der Phoenician lagen.
Und sie lagen in diesem Schiff:

Es ist die Borobudur.
Sie ist in 6 Monaten von Indonesien nach Ostafrika und weiter bis nach Ghana gesegelt (wenn ich mich recht erinnere, aber das wird später noch mal angesprochen)-
Das war von August 2003 bis Februar 2004.
Der Leiter dieser Expedition war...
yep-
Philip Beale!
Und weil ich gerne noch näher an die Ur- Idee heranwollte, an die
Entstehung von Allem sozusagen, habe ich weiter gesucht.
Denn ohne dieses erste Schiff- die Borobudur- hätte es die Phoenician vermutlich niemals gegeben.
Es musste also irgendwie mit dem Bau dieses ersten Schiffes zusammen hängen.
Und der Planer/ Konstrukteur der Borobudur war...
Nick Burningham!
Er hat auch die Phoenician "rekonstruiert".
Er müsste eigentlich wissen, wie diese ganze Geschichte der Phoenician geboren wurde.
Sicherlich spielen Geld und Bürokratie bei solchen verrückten Geschichten eine große Rolle- Sponsoren, Organisatoren im Hintergrund.
Aber Nick Burningham und Philip Beale sind die beiden Männer an der Basis, auf der Baustelle, am Puls des Geschehens.
Nun,
Philip Beale ist momentan an Bord der Phoenicia und hat sicher mächtig den Kopf voll.
Für die nächste Etappe komplett auf offenem Meer sind etwa vier Wochen geplant- über Kenia geht es nach Tansania, dem nächsten Etappenziel.
Das Horn von Afrika- die Piratenküste- vier Wochen höchste Aufmerksamkeit an Bord, vier Wochen Nervosität.
Mit etwas Sorge kann man in unserem Piratenthread nachlesen, dass die Überfälle dieses Jahr extrem zugenommen haben und
dass auch vermehrt kleinere Schiffe überfallen werden.
Hoffen wir, dass die Strategie der Phoenicia aufgeht und sie heil durchkommt.
Und ich überlege mal, was wir hier noch interessantes posten könnten...
Gruß
Micha
Nach den Anfangsschwierigkeiten auf den ersten Etappen- nicht wenige werden die Expedition schon als gestrandet gesehen haben-
ist zumindest mein Vertrauen wieder gewaltig gewachsen.
Aber eigentlich habe ich es nie verloren.
Ein nicht unerheblicher Teil des Teams/ der Crew der Phoenician hat nämlich schon einmal zusammen gearbeitet-
erfolgreich zusammen gearbeitet in einer ähnlichen Expedition.
Mich hat immer interessiert, wie es überhaupt zu dieser Phoenician Expedition kam- wo die Wurzeln der Phoenician lagen.
Und sie lagen in diesem Schiff:

Es ist die Borobudur.
Sie ist in 6 Monaten von Indonesien nach Ostafrika und weiter bis nach Ghana gesegelt (wenn ich mich recht erinnere, aber das wird später noch mal angesprochen)-
Das war von August 2003 bis Februar 2004.
Der Leiter dieser Expedition war...
yep-
Philip Beale!
Und weil ich gerne noch näher an die Ur- Idee heranwollte, an die
Entstehung von Allem sozusagen, habe ich weiter gesucht.
Denn ohne dieses erste Schiff- die Borobudur- hätte es die Phoenician vermutlich niemals gegeben.
Es musste also irgendwie mit dem Bau dieses ersten Schiffes zusammen hängen.
Und der Planer/ Konstrukteur der Borobudur war...
Nick Burningham!
Er hat auch die Phoenician "rekonstruiert".
Er müsste eigentlich wissen, wie diese ganze Geschichte der Phoenician geboren wurde.
Sicherlich spielen Geld und Bürokratie bei solchen verrückten Geschichten eine große Rolle- Sponsoren, Organisatoren im Hintergrund.
Aber Nick Burningham und Philip Beale sind die beiden Männer an der Basis, auf der Baustelle, am Puls des Geschehens.
Nun,
Philip Beale ist momentan an Bord der Phoenicia und hat sicher mächtig den Kopf voll.
Für die nächste Etappe komplett auf offenem Meer sind etwa vier Wochen geplant- über Kenia geht es nach Tansania, dem nächsten Etappenziel.
Das Horn von Afrika- die Piratenküste- vier Wochen höchste Aufmerksamkeit an Bord, vier Wochen Nervosität.
Mit etwas Sorge kann man in unserem Piratenthread nachlesen, dass die Überfälle dieses Jahr extrem zugenommen haben und
dass auch vermehrt kleinere Schiffe überfallen werden.
Hoffen wir, dass die Strategie der Phoenicia aufgeht und sie heil durchkommt.
Und ich überlege mal, was wir hier noch interessantes posten könnten...
Gruß
Micha
Zuletzt geändert von mikepiller am Sa 31. Okt 2009, 03:27, insgesamt 1-mal geändert.
Wenn der Wind des Wandels weht,
bauen die einen Windmühlen,
die anderen bauen Mauern.
(chin. Sprichwort)
bauen die einen Windmühlen,
die anderen bauen Mauern.
(chin. Sprichwort)
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mikepiller
- Beiträge: 952
- Registriert: Sa 13. Mai 2006, 20:59
- Wohnort: Berlin
Re: Rund um Afrika in einem phönizischen Boot

Nick Burningham ist Meeres- Archäologe-
Spezialist für die Rekonstruktion von historischen Schiffen-
und zwar sowohl auf dem Papier als auch Nachbauten in voller Größe und-
in voller Funktion.
Sein Spezialgebiet ist die Ethnographie im südostasiatischen Raum in Bezug auf Überwindung des Meeres mit Schiffen/ Einbaum etc.
Es gibt viele Repliken von antiken Schiffen- sie sehen meist sehr hübsch aus, sind aber selten bis garnicht zu steuern unter realen Bedingungen.
Nick hingegen hat exakt diesen Punkt im Visier-
seine Schiffe sind fähig, genau das zu tun was die Originale getan haben:
Ozeane zu durchqueren.
Und er versucht, die historischen Methoden beim Bau bis ins Detail zu verwenden.
1999 hat er z. B. dieses Schiff konstruiert und den Bau angeleitet-
Die Duyfken:

ein holländischer Dreimaster, bewaffnet mit Kanonen und tätig als Erkundungsschiff im indischen Ozean.
Sie war das erste Schiff, das nachweislich dokumentiert Australien erreicht hat- 1606 auf der Suche nach Gold und Handelsgut.
Und bevor nun die Phoenician wieder die Hauptrolle bei uns übernimmt, würde ich gerne zunächst die Borobudur ins Spiel bringen-
die Anfänge sozusagen.
Und niemand könnte die wohl besser erzählen als...
yep!
Nick Burningham!
Aber jetzt gehe ich erst mal schlafen!
Gruß
Micha
Wenn der Wind des Wandels weht,
bauen die einen Windmühlen,
die anderen bauen Mauern.
(chin. Sprichwort)
bauen die einen Windmühlen,
die anderen bauen Mauern.
(chin. Sprichwort)




