Aegypten / Gilf Kebir und die Begleitpolizisten
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Re: Aegypten / Gilf Kebir und die Begleitpolizisten
Hallo Kuno,
vielen Dank für den tollen Bericht... super witzig.
"..da muss ich hin!!..."
Gruß Olaf
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martin1101
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Re: Aegypten / Gilf Kebir und die Begleitpolizisten
Hallo Kuno !
Dein Reisebericht hat mich etwas verunsichert :(
Wir planen eine ähnliche Reise für Ende 2011
wenn ich dir so zuhöre, dann wäre ja diese Gegend absolut uninteressant. Langschaftlich fad und touristisch verseucht?
ist da wirklich so?
zweifelnde Grüße
Martin
Dein Reisebericht hat mich etwas verunsichert :(
Wir planen eine ähnliche Reise für Ende 2011
wenn ich dir so zuhöre, dann wäre ja diese Gegend absolut uninteressant. Langschaftlich fad und touristisch verseucht?
ist da wirklich so?
zweifelnde Grüße
Martin
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Kuno
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Re: Aegypten / Gilf Kebir und die Begleitpolizisten
@ Martin1101;
Ob's touristisch verseucht ist, koennte ich so nicht sagen - ich gehe davon aus, dass die neuen Regeln (das Mitnehmen der vielen Polizisten) die Anzahl der tatsaechlichen Touristen drastisch reduzieren wird. Die vielen Spuren sind nicht unbedingt neu sondern sie bleiben in der Wueste halt bestehen und verschwinden nicht mehr.
Landschaftlich ist es mM aber schon so, dass vor allem die Sandsee in den Norden hin recht flach und fad ist. Die Duenenkaemme sind kilometerweit auseinander und man kann eigentlich problemlos fahren, ohne je mit Duenen "konfrontiert" zu sein - dies ganz im Gegensatz zu der Situation, wie ich sie aus Libyen kenne.
Ich habe es aber oben schon einmal angedeutet: Unsere Reise hatte vor allem den Zweck der Recherche fuer ein Buchprojekt - insofern haben wr uns halt schon auf "historisch bedeutsame" Plaetze konzentriert und eher weniger auf die "schoenen Ecken".
Ob's touristisch verseucht ist, koennte ich so nicht sagen - ich gehe davon aus, dass die neuen Regeln (das Mitnehmen der vielen Polizisten) die Anzahl der tatsaechlichen Touristen drastisch reduzieren wird. Die vielen Spuren sind nicht unbedingt neu sondern sie bleiben in der Wueste halt bestehen und verschwinden nicht mehr.
Landschaftlich ist es mM aber schon so, dass vor allem die Sandsee in den Norden hin recht flach und fad ist. Die Duenenkaemme sind kilometerweit auseinander und man kann eigentlich problemlos fahren, ohne je mit Duenen "konfrontiert" zu sein - dies ganz im Gegensatz zu der Situation, wie ich sie aus Libyen kenne.
Ich habe es aber oben schon einmal angedeutet: Unsere Reise hatte vor allem den Zweck der Recherche fuer ein Buchprojekt - insofern haben wr uns halt schon auf "historisch bedeutsame" Plaetze konzentriert und eher weniger auf die "schoenen Ecken".
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martin1101
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Re: Aegypten / Gilf Kebir und die Begleitpolizisten
@Kuno
hab auch Libyen in toller Erinnerung !
wir werden sehen
Grüße Martin
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Alexander
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Re: Aegypten / Gilf Kebir und die Begleitpolizisten
Hallo Kuno,
bist du Derjenige, der da schiebt?

Vielen Dank für die Bilder und den schönen Erzählungen
Grüsse
Alexander
bist du Derjenige, der da schiebt?

Vielen Dank für die Bilder und den schönen Erzählungen
Grüsse
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
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Re: Aegypten / Gilf Kebir und die Begleitpolizisten
Hallo Kuno,
danke fuer den ausfuehrlichen Bericht!
Wenn ihr etwas mehr Zeit gehabt haettet, waert ihr sicher auch in der Sandsea ein wenig durch die Duenen gefahren - dann waere es nicht so langweilig gewesen. Immer, wenn man durch die Duenen-Taeler brettert, ist es wirklich langweilig!
Was die Falkenjaeger amgeht, so habt ihr dummerweise genau die Saison erwischt. Oktober, November - dann ist Schluss! Das macht es zwar auch nicht besser, doch ist mir noch immer lieber wenn sie Falken jagen um sie zu verkaufen, als Drogen oder Waffen schmuggeln...
Dass die TP in Sichtweite war, lag definitiv an dem verantwortlichen Guide! Bei den Touren, von denen ich bisher gehoert habe, waren sie weit weg - und das sie ja deiner Meinung nach eh nicht viel ausrichten koennen im Ernstfall...
Aber im Ernst: ihr hattet eine spezielle Absicht fuer die Gestaltung der Tour. Da bleibt nicht aus, dass viele interessante Plaetzchen aussen vor bleiben. Jedenfalls bist du der erste, der den Gilf als langweilig beschreibt - und viele waren bereits in anderen Wuesten der Erde. Ohne mich wiederholen zu wollen, ich denke, dass es an der Ausgestaltung der Tour lag.
Uebrigens: der Mann mit der Pfeife ist unser "Original" in Baharia. Das ist Bayumi und er hat schon seit den 80-ern dieses Public Restaurant. Er muss einfach pfeifen - steht schliesslich in aller Reisefuehrern
Danke nochmal fuer den Bericht - es ist auch mal gut eine andere Seite der Medallie zu hoeren.
danke fuer den ausfuehrlichen Bericht!
Wenn ihr etwas mehr Zeit gehabt haettet, waert ihr sicher auch in der Sandsea ein wenig durch die Duenen gefahren - dann waere es nicht so langweilig gewesen. Immer, wenn man durch die Duenen-Taeler brettert, ist es wirklich langweilig!
Was die Falkenjaeger amgeht, so habt ihr dummerweise genau die Saison erwischt. Oktober, November - dann ist Schluss! Das macht es zwar auch nicht besser, doch ist mir noch immer lieber wenn sie Falken jagen um sie zu verkaufen, als Drogen oder Waffen schmuggeln...
Dass die TP in Sichtweite war, lag definitiv an dem verantwortlichen Guide! Bei den Touren, von denen ich bisher gehoert habe, waren sie weit weg - und das sie ja deiner Meinung nach eh nicht viel ausrichten koennen im Ernstfall...
Hab ich das nicht an anderer Stelle auch schon mal geschrieben???Landschaftlich... Da war viel wirklich Langweiliges dabei und auch das Gilf Kebir wird mM. ueberbewertet. Die Westseite bei Sonnenuntergang ist spektakulaer. Den Rest kann man in die Reihe aller anderen Plateaugebirge stellen.
Aber im Ernst: ihr hattet eine spezielle Absicht fuer die Gestaltung der Tour. Da bleibt nicht aus, dass viele interessante Plaetzchen aussen vor bleiben. Jedenfalls bist du der erste, der den Gilf als langweilig beschreibt - und viele waren bereits in anderen Wuesten der Erde. Ohne mich wiederholen zu wollen, ich denke, dass es an der Ausgestaltung der Tour lag.
Uebrigens: der Mann mit der Pfeife ist unser "Original" in Baharia. Das ist Bayumi und er hat schon seit den 80-ern dieses Public Restaurant. Er muss einfach pfeifen - steht schliesslich in aller Reisefuehrern
Danke nochmal fuer den Bericht - es ist auch mal gut eine andere Seite der Medallie zu hoeren.
Gruesse aus Baharia
Stefanie
Voltaire: „Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass Du es sagen darfst.“
Stefanie
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Kuno
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Re: Aegypten / Gilf Kebir und die Begleitpolizisten
Naja; wir hatten die Alternative auch. Den Polis die Koordis der Route zu geben und sie hinterher zuckeln zu lassen. Da wir aber nicht alle 500 Meter einen Wegpunkt definiert hatten, waere das fuer unseren "Sicherheitskonvoi" wohl nur schwierig machbar gewesen.Stefanie hat geschrieben:Dass die TP in Sichtweite war, lag definitiv an dem verantwortlichen Guide! Bei den Touren, von denen ich bisher gehoert habe, waren sie weit weg - und das sie ja deiner Meinung nach eh nicht viel ausrichten koennen im Ernstfall...
Die Bedingung waere dann gewesen, dass wir regelmaessig haetten warten muessen, im Fall, dass die Baharia-Autos mit den Polizisten nicht auftauchen wuerden sogar zurueckfahren und sie suchen
Mag ja sein, dass bei anderen Reisegruppen die Polizei weit hinterher faehrt. So richtig glaubwuerdig erscheint mir das allerdings nicht. Denn dann wurde die Geschichte komplett ad absurdum gefuehrt. ZB als wir im Wadi Sora gecampt hatten und das Begleitpersonal (inklusive deren Fahrer) schon recht muede und abgekaempft war und um ihre knappen Benzinreserven Bedenken hatten, konnten wir uns auf einen Kompromiss einigen, dass die Baharia-Autos im Camp blieben und jeweils ein Polizist in die Touristenautos sitzt um auf den "Tagesausflug" mitzukommen. So lief das dann auch. Hintendrinn sass jeweils ein Polizist mit Maschinenpistole...
Natuerlich ist meine erlebte Reise nicht unbedingt dazu geeignet, repraesentativ darzustellen, wie die Sicherheitsbegleitung im Allgemeinen gehandhabt wird - denn es war ja auch meine bisher einzige Reise in Aegypten. Aber eben, mein erster Eindruck war doch eher negativ praegend. Den Mitreisenden - alle "Mehrfachtaeter" - ging es aehnlich, sie empfanden eher die massiv verschlechterten Reisebedingungen eher noch krasser und habn Wuestenreisen in Aegypten aus ihrem Kalender gestrichen.
Wir haben uns zeitweise ernsthaft ueberlegt, die Reise abzubrechen oder wenigstens eine off. Beschwerde an die Behoerden zu schreiben, vor allem auch den beiden angemieteten Fahrern der Polizei wegen ihrem Benehmen / Aufwiegeln das Handwerk zu legen. Da aber alle Reisenden im Voraus bezahlt hatte, haette ein Abbruch ein ziemliches Hickhack nach sich gezogen. Die Beschwerde an die Behoerden sollen die Aegyptischen Reieunternehmer fuehren - es ist ihr Geschaeft, dass kaputtgemacht wird. Und fuer die Fahrer tut's mir eigentlich nur leid. Die muessen sich halt bei den Polizisten einschleimen, damit sie weiterhin gebucht werden - was bleibt ihnen auch anderes uebrig?
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Kuno
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Re: Aegypten / Gilf Kebir und die Begleitpolizisten
Nur damit wir uns recht verstehen; die Jungs liessen nicht die Falken fuer sie jagen sondern sie waren dabei Falken zu fangen. So ein Vogel soll bis zu EUR 30'000.- einbringen. Ich kann deinem Vergleich nicht richtg folgen; warum rechtfertigst du das fangen dieser Voegel mit dem Argument, dass es immer noch besser sei als mit Drogen oder Waffen zu handeln? Dann koennte man doch auch sagen, dass 8 Polizisten in der off. Begleitung ja immer noch besser seien als 24Stefanie hat geschrieben:Was die Falkenjaeger amgeht, so habt ihr dummerweise genau die Saison erwischt. Oktober, November - dann ist Schluss! Das macht es zwar auch nicht besser, doch ist mir noch immer lieber wenn sie Falken jagen um sie zu verkaufen, als Drogen oder Waffen schmuggeln...
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Kuno
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Re: Aegypten / Gilf Kebir und die Begleitpolizisten
Das sie nicht viel Ausrichten koennen moechte ich nicht sagen. Mit FN's P-90 kann man gehoerig Schaden anrichten. Das Ding sieht zwar irgendwie aus wie ein Spielzeug - hat aber 50 Schuss und ist hoechst effektiv.Stefanie hat geschrieben:Dass die TP in Sichtweite war, lag definitiv an dem verantwortlichen Guide! Bei den Touren, von denen ich bisher gehoert habe, waren sie weit weg - und das sie ja deiner Meinung nach eh nicht viel ausrichten koennen im Ernstfall...

Wenn schon bewaffnete Polizisten dabei sind, dann aber solche, die sich auch auf ein richtiges Training abstuetzen koennen, welches nicht nur Exerzieren in der Kaseren beinhaltet sondern halt auch das Vorgehen gegen "dubiose Element". Das wuerde natuerlich auch eigene Fahrzeuge und Fahrer einschliessen.
Re: Aegypten / Gilf Kebir und die Begleitpolizisten
Hi Kuno,
ich komme gerade aus dem Ort zurueck, wo ich mich ueber eure Tour informiert habe. Ich weiss nun, wer die Begleiter waren - und wo das Problem lag!
Ihr wart als Selbstfahrer unterwegs, das heisst, ihr hattet keinen Kenner der Landschaft als guide im ersten Wagen. Statt dessen seit ihr mehr oder weniger nach GPS gefahren - was fuer die Einheimischen, die die TP gefahren haben, manchmal ein Greuel war, denn sie kennen die Gegend einfach besser als die Touristen. Dass sie ewas Tempo ausnehmen wollten, lag daran, dass sie ihre Wagen nicht riskieren wollten! Das war auch der Grund weswegen die 2 Wagen immer in eurer Naehe waren. Wenn ortskundige guides die Kolonne anfuehren, halten sich die Begleitfahrzeuge im Hintergrund.
Ich kann allen, denen die Lust am Gilf noch nicht vergangen ist, raten, einen ortskundigen, erfahrenen Guide im ersten Wagen fahren zu lassen. Die Wegstrecke und Ziele werden selbstverstaendlich abgesprochen, denn grundsaetzlich wird das demacht, was die Touristen wollen - vorausgesetzt es ist machbar!
Dass die TP nicht das Lager schuetzen soll sondern die Gegend sichern heisst ja nicht, dass sie mit im Camp sein muessen! Dass sie im Ernstfall nicht richtig reagieren...sehe ich wie du (und deshalb waren wir von Anfag an gegen die Begleitung - aendert aber nichts!). Das Sagen hat uebrigens - was die Sicherheit angeht - in jedem Fall der begleitende Officer (das deckt sich ja mit deiner Beschreibung bezueglich der Falkenjaeger). Die TP hat nicht die Autoritaet , sie soll lediglich die Sicherheit der Touristen gewaehrleisten.
Was ich meinte, als ich schrieb es sei besser Falken zu jagen und zu verkaufen als Drogen oder Waffen zu schmuggeln: beides ist hier gang und gaebe unter den noch als Nomaden lebenden Beduinen - und da ist es mir persoenlich einfach lieber, sie jagen "nur" Falken - denn irgendwie muessen sie ja ihr Geld verdienen. Ausserdem sied die Falkenjaeger sehr friedliebende Menschen, soll heissen ich begegne lieber denen in der Wueste als Drogen- oder Waffenschmugglern. Die sind sicher ziemlich bewaffnet!
ich komme gerade aus dem Ort zurueck, wo ich mich ueber eure Tour informiert habe. Ich weiss nun, wer die Begleiter waren - und wo das Problem lag!
Ihr wart als Selbstfahrer unterwegs, das heisst, ihr hattet keinen Kenner der Landschaft als guide im ersten Wagen. Statt dessen seit ihr mehr oder weniger nach GPS gefahren - was fuer die Einheimischen, die die TP gefahren haben, manchmal ein Greuel war, denn sie kennen die Gegend einfach besser als die Touristen. Dass sie ewas Tempo ausnehmen wollten, lag daran, dass sie ihre Wagen nicht riskieren wollten! Das war auch der Grund weswegen die 2 Wagen immer in eurer Naehe waren. Wenn ortskundige guides die Kolonne anfuehren, halten sich die Begleitfahrzeuge im Hintergrund.
Ich kann allen, denen die Lust am Gilf noch nicht vergangen ist, raten, einen ortskundigen, erfahrenen Guide im ersten Wagen fahren zu lassen. Die Wegstrecke und Ziele werden selbstverstaendlich abgesprochen, denn grundsaetzlich wird das demacht, was die Touristen wollen - vorausgesetzt es ist machbar!
Dass die TP nicht das Lager schuetzen soll sondern die Gegend sichern heisst ja nicht, dass sie mit im Camp sein muessen! Dass sie im Ernstfall nicht richtig reagieren...sehe ich wie du (und deshalb waren wir von Anfag an gegen die Begleitung - aendert aber nichts!). Das Sagen hat uebrigens - was die Sicherheit angeht - in jedem Fall der begleitende Officer (das deckt sich ja mit deiner Beschreibung bezueglich der Falkenjaeger). Die TP hat nicht die Autoritaet , sie soll lediglich die Sicherheit der Touristen gewaehrleisten.
Was ich meinte, als ich schrieb es sei besser Falken zu jagen und zu verkaufen als Drogen oder Waffen zu schmuggeln: beides ist hier gang und gaebe unter den noch als Nomaden lebenden Beduinen - und da ist es mir persoenlich einfach lieber, sie jagen "nur" Falken - denn irgendwie muessen sie ja ihr Geld verdienen. Ausserdem sied die Falkenjaeger sehr friedliebende Menschen, soll heissen ich begegne lieber denen in der Wueste als Drogen- oder Waffenschmugglern. Die sind sicher ziemlich bewaffnet!
Gruesse aus Baharia
Stefanie
Voltaire: „Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass Du es sagen darfst.“
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Re: Aegypten / Gilf Kebir und die Begleitpolizisten
Hi Kuno,
noch ein Nachtrag zu deinem Bericht: mein Mann sah die Bilder von Bir Russi und sagte mir, dass er den Muell mitgenommen hat (er war 1 oder 2 Tage nach euch dort). Die kleinen Baeumchen (ein Feigenbaum und ein Traube) hat er umgepflanzt und vor dem Wind gesichert - so haben sie eine Chance zu wachsen.
noch ein Nachtrag zu deinem Bericht: mein Mann sah die Bilder von Bir Russi und sagte mir, dass er den Muell mitgenommen hat (er war 1 oder 2 Tage nach euch dort). Die kleinen Baeumchen (ein Feigenbaum und ein Traube) hat er umgepflanzt und vor dem Wind gesichert - so haben sie eine Chance zu wachsen.
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Kuno
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Re: Aegypten / Gilf Kebir und die Begleitpolizisten
Wessen Muell dein lieber Mann mitgenommen hat weiss ich nicht. Auf jeden Fall nicht den unseren - den haben wir naemlich nach Siwa mitgenommen.Stefanie hat geschrieben:Hi Kuno,
noch ein Nachtrag zu deinem Bericht: mein Mann sah die Bilder von Bir Russi und sagte mir, dass er den Muell mitgenommen hat (er war 1 oder 2 Tage nach euch dort). Die kleinen Baeumchen (ein Feigenbaum und ein Traube) hat er umgepflanzt und vor dem Wind gesichert - so haben sie eine Chance zu wachsen.
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Kuno
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Re: Aegypten / Gilf Kebir und die Begleitpolizisten
Liebe Stefanie; unser Guide war ein ausgesprochener Kenner der Gegend und im speziellen des Gilf Kebir. Er bereist es schon seit mehr als 10 Jahren ausgiebigst und....Stefanie hat geschrieben:Ihr wart als Selbstfahrer unterwegs, das heisst, ihr hattet keinen Kenner der Landschaft als guide im ersten Wagen. Statt dessen seit ihr mehr oder weniger nach GPS gefahren - was fuer die Einheimischen, die die TP gefahren haben, manchmal ein Greuel war, denn sie kennen die Gegend einfach besser als die Touristen.
...er hatte in seinem Uralt-GPS genau 18 Punkte eingegeben. Diese aber nur zur Sicherheit. Er hat grundsaetzlich aus seiner Erfahrung heruas navigiert.
Was du oben behauptest wuerde ich schon als etwas gewagt bezeichnen
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Kuno
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Re: Aegypten / Gilf Kebir und die Begleitpolizisten
Auch hier, liebe Stefanie, bist du nicht auf der Schiene der Tatsachen. Die Polizei richtet sich ihr eigenes Camp ein, stellt gleich die Sichtschutzwaende auf und haelt sich bis zur Weiterfahrt am morgen dahinter auf. Von Sicherung des Gelaendes war da nichts zu erkennen.Stefanie hat geschrieben:Dass die TP nicht das Lager schuetzen soll sondern die Gegend sichern heisst ja nicht, dass sie mit im Camp sein muessen! Dass sie im Ernstfall nicht richtig reagieren...sehe ich wie du (und deshalb waren wir von Anfag an gegen die Begleitung - aendert aber nichts!). Das Sagen hat uebrigens - was die Sicherheit angeht - in jedem Fall der begleitende Officer (das deckt sich ja mit deiner Beschreibung bezueglich der Falkenjaeger). Die TP hat nicht die Autoritaet , sie soll lediglich die Sicherheit der Touristen gewaehrleisten.
Wir hatten sie mehrfach gebeten, wenigstens das Licht nicht so zu installieren, dass es ueber Kilometer zu erkennen war :?
Dass der Militaeroffizier ein Autoritaet ueber die Polis gehabt haette ist zumindest mr nicht aufgefallen - im Gegenteil, er hat mir sogar gesagt, dass er den Polis keine Instruktionen geben koenne. Aber vielleicht kannte er halt die gueltigen Regeln selber nicht; wer weiss? Mein Eindruck war auf jeden Fall, dass sich da zwei "konkurrierende Organisationen" Militaer und Polizei ihr Stueck vom Kuchen abschneiden wollten.
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Kuno
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Re: Aegypten / Gilf Kebir und die Begleitpolizisten
Die Falkenjaeger haben wir nicht als sehr friedliebende Menschen erlebt. Eh egal - so viele Falken gibt's ja wohl nicht mehr und dieses Geschaft wird sich demnaechst selber einstellen. Diese Voegel sind fuer mich halt schon ein Symbol der Freiheit und ich geniesse es jedes Mal, wenn ich ihnen zuschauen kann. Wenn ich sie dann aber mit brutal zugenaehten Augen in einem Pickup dieser Kerle sitzen sehe koennte ich kotzen.Stefanie hat geschrieben:Was ich meinte, als ich schrieb es sei besser Falken zu jagen und zu verkaufen als Drogen oder Waffen zu schmuggeln: beides ist hier gang und gaebe unter den noch als Nomaden lebenden Beduinen - und da ist es mir persoenlich einfach lieber, sie jagen "nur" Falken - denn irgendwie muessen sie ja ihr Geld verdienen. Ausserdem sied die Falkenjaeger sehr friedliebende Menschen, soll heissen ich begegne lieber denen in der Wueste als Drogen- oder Waffenschmugglern. Die sind sicher ziemlich bewaffnet!
Als Nomaden lebende Beduinen haben wir keine getroffen. Wenn es aber bei euch gang und gaebe ist, dass die Leute mit Waffen und Drogen handeln, dann frage ich mich direkt, ob sich da die Sicherheitstruppe, die die Touristen begleitet wirklich um Leute aus dem Sudan etc. kuemmern muss... Koenntest du eventuell bestaetigen, dass sich diese Drogen- und Waffenschmuggler in der "Nebensaison" mit dem herumfuehren von Touristen beschaeftigen? Sind das vielleicht die selben Leute?




