Die Fahrt Richtung Baharia fuehrte durch eher trostloses Gelaende; irgendwie hatte man das Gefueh, dass ueberall mit dem Bulldozer rumgespielt wurde. Richtung Baharia um unsere Touristenpoizisten aufzugreifen.
Uns war zugesichert worden, dass vier Mann fuer unsere Sicherheit sorgen wuerden. Mittlerweile hatte sich aber herausgestellt, dass die vier kaum genuegen wuerden und dass man uns acht Polizisten zur Verfuegeung stellen wuerde. Sehr gut. An sicherheit kann man nie genug haben.
Bei der Ankunft in Baharia waren die Jungs auch tatsaechlich schon bereit. Neue Wanderschuhe, Jeans, ein blaues T-Shirt und muetzchen und ein beiges Gilet. Sahen recht adrett aus. Die zwei zusatzautos waren uralte Landcruiser mit Fahrern aus Baharia.
Also kann's losgehen?
Natuerlich nicht, denn der Papierkram war noch nicht erledigt. Wir warteten dann also ein paar Stunden bei einem etwas seltsamen Mann, der immer mit einer Trillerpfeife rumrannte und eine Art Restaurant fuehrte. Naja. Man konnte dort was essen, wenn man unbedingt wollte. So richtig wollen tat aber niemand mehr, als die ersten aus dem Inneren des Restaurants und von der Toilette zurueckkamen....
Nach ein paar Stunden war dann der Polizistenkram erledigt und man stellte bestuerzt fest, dass der notwendige Militaeroffizier, der uns zugeteilt war nicht in aharia war sondern - wo sonst- in Kairo.
Ohne ihn wollten wir natuerlich auf keinen Fall fahren, liessen uns dann aber doch dazu ueberreden und machten uns auf den Weg Richtung Dakhla, wo er am anderen Morgen zu uns stossen sollte.
Die Checkpoints unterwegs waren natuerlich hoch erfreut, als wir kamen, so konnte doch immer wieder einer seine Fertigkeit in Kalligraphie ueben, als er unsere Autonummern auf einen Kartondeckel abmalte und sie dann in ein grooooosses Buch eingetragen wurden.
Da gab's dann noch einen Checkpoint vom Militaer und da mussten unsere Touristenpolis ihre Waffen ebenfalls eintragen.
Im grossen ganzen ging alles total fix und wir verloren Dank unserer Begleitung nur etwa einen halben Tag. Selbstverstaendlich bezahlten wir sie auch fuer diesen halben Tag - man ist ja in den Ferien.
Farafra. Da wir im Dunklen keinen Campplatz suchen wollten gingen wir in ein Hotel. War gut. Alles leer nur eine Menge Muecken.
Stefanie habe ich uebrigens nicht getroffen - die hatte gerade ihr Telefon weggelegt
