Das ist ein guter erster Schritt. Die Menschen trauen sich öffentlich zu diskutieren. Wer kümmert sich dann um die Anliegen, die auf die Plakate geschrieben wurden? Gibt es lokale Regierungsvertreter/Übergangsregierungsvertreter, welche die Anliegen aufnehmen und sich um Weiterleitung bemühen?Kuno hat geschrieben:Die Leute stellen Staende auf, koecheln einen Tee und schreiben ihre Anliegen auf Plakate. Jeder kann dazukommen und mitdiskutieren. Das hat es sei Jahrzehnten nicht mehr gegeben...
In Ägypten wurde auch viel offen diskutiert, nach der Revolution. Allerdings dauerten die Veränderungen zu lange, sodaß das Volk wieder unruhig wurde. Sollte sich niemand der Anliegen der Libyer annehmen, besteht da nicht auch die Möglichkeit einer zunehmenden Unzufriedenheit? Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Beseitigung des Gadaffi Regimes das einzige Anliegen war.
Grüsse
Alexander




