Flüchtlingswelle nach Europa
Moderator: Moderatoren
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
dieser thread war auf seite drei gerutscht, kehrt langsam die normalität ein?
konstantin weckers gedanken in ein lied gefasst
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Alexander
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Asylbewerber protestieren
Weil ihnen die Unterkunft in Roßwein nicht gefällt, demonstrieren sie in Freiberg. Der Landrat ist frustriert.
In den Räumen des ehemaligen Hochschulgebäudes sind nun auch im Erdgeschoss Liegen aufgestellt worden. Am Mittwochabend sind etwa 50 neue Asylbewerber eingetroffen. „Wir kommen aus der Erstaufnahmeeinrichtung in Dresden. Dort war die Situation besser“, erzählt Hisham Shahood. Der Syrer zeigt ein Video auf seinem Handy von den Bedingungen in Roßwein: Zu sehen sind Räume, in denen Feldbetten stehen, zwei Kühlschränke, zahlreiche Biertischgarnituren und zwei Toiletten mit überfüllten Mülleimern. „Es ist stickig und riecht streng“, erzählt der Ingenieur. mehr...
Sicherlich handelt es sich bei den meisten Flüchtlingsunterkünften nicht um Eigentumswohnungen. Wer allerdings vor Bomben flieht und sein Leben bedroht sieht, sollte selbst für diese Notalternative dankbar sein.
Grüsse
Alexander
Weil ihnen die Unterkunft in Roßwein nicht gefällt, demonstrieren sie in Freiberg. Der Landrat ist frustriert.
In den Räumen des ehemaligen Hochschulgebäudes sind nun auch im Erdgeschoss Liegen aufgestellt worden. Am Mittwochabend sind etwa 50 neue Asylbewerber eingetroffen. „Wir kommen aus der Erstaufnahmeeinrichtung in Dresden. Dort war die Situation besser“, erzählt Hisham Shahood. Der Syrer zeigt ein Video auf seinem Handy von den Bedingungen in Roßwein: Zu sehen sind Räume, in denen Feldbetten stehen, zwei Kühlschränke, zahlreiche Biertischgarnituren und zwei Toiletten mit überfüllten Mülleimern. „Es ist stickig und riecht streng“, erzählt der Ingenieur. mehr...
Sicherlich handelt es sich bei den meisten Flüchtlingsunterkünften nicht um Eigentumswohnungen. Wer allerdings vor Bomben flieht und sein Leben bedroht sieht, sollte selbst für diese Notalternative dankbar sein.
Grüsse
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Da würde eines helfen, täglich reinigen, dafür sind sich aber die Meisten zu gut.„Es ist stickig und riecht streng“, erzählt der Ingenieur
Wieso gibt man dem Herrn Ingenieur nicht einen Eimer Putztuch und Handschuhe?
Kann da aus eigener Erfahrung sprechen, den ganzen Tag rumhängen ist keine Problem.
An anderem Ort fragt man; Was machen die Flüchtlinge den ganzen Tag?
Wir wäre es mit wegräumen des eigenen Drecks und reinigen, der von ihnen benutzten Duschen, Toiletten und Unterkünfte:?:
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
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lehencountry
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- Registriert: Di 10. Nov 2009, 13:10
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Sie dürfen weder putzen noch Schnee räumen.
Für mich unerklärlich aber unsere Regierung hat da sicher einen plausiblen Grund dafür.
Für mich unerklärlich aber unsere Regierung hat da sicher einen plausiblen Grund dafür.
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Ist schon lustig, oder eben nicht, die dürfen nichts.
Vielleicht sollten da mal die Verantwortlichen der Asylantenzentren das Zepter selber in die Hand nehmen,
Deregulierung heisst das Zauberwort.
Gopfriedstutz mir räumt auch niemand meinen Dreck weg und wenn ich eine Putzfrau brauche dann kostet sie ein Vermögen.
Gruss Turi
Vielleicht sollten da mal die Verantwortlichen der Asylantenzentren das Zepter selber in die Hand nehmen,
Deregulierung heisst das Zauberwort.
Gopfriedstutz mir räumt auch niemand meinen Dreck weg und wenn ich eine Putzfrau brauche dann kostet sie ein Vermögen.
Gruss Turi
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landcruiser.
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Bis jetzt hat sich niemand öffentlich drüber aufgeregt, dass in Asylheimen, Obdachlosenunterkünften und weiteren Einrichtungen für die Bewohner geputzt wird.
Gehts um die Flüchtlinge ist nebenbei bemerkt ratz fatz der Kopp-Verlag beim Thema bei gugel auf Platz 1 ...
Grundsätzlich gute Idee, dass die Leute ihren Dreck selbst weg machen und auch selbst kochen.
Wie lange wird es dauern, bis der geneigte Unternehmer kommt und auf das gesetzliche Arbeitsverbot hinweist?
Ganz uneigennützig, hat nur seine Mitarbeiter im Kopf, denen dann ja der Arbeitsplatz flöten gingen.
Nicht seinen eigenen Umsatz - nein nein.
Wann kommt der GUV und fragt nach den Beiträgen zur Unfallversicherung?
Wann wittern die Gewerkschaften Nachteile für ihre Leute?
Wir sind in D, da ist manches nicht so einfach ...
Auch wenn sicher gefühlte 90% der Bevölkerung so eine Regelung richtig fänden.
Gehts um die Flüchtlinge ist nebenbei bemerkt ratz fatz der Kopp-Verlag beim Thema bei gugel auf Platz 1 ...
Grundsätzlich gute Idee, dass die Leute ihren Dreck selbst weg machen und auch selbst kochen.
Wie lange wird es dauern, bis der geneigte Unternehmer kommt und auf das gesetzliche Arbeitsverbot hinweist?
Ganz uneigennützig, hat nur seine Mitarbeiter im Kopf, denen dann ja der Arbeitsplatz flöten gingen.
Nicht seinen eigenen Umsatz - nein nein.
Wann kommt der GUV und fragt nach den Beiträgen zur Unfallversicherung?
Wann wittern die Gewerkschaften Nachteile für ihre Leute?
Wir sind in D, da ist manches nicht so einfach ...
Auch wenn sicher gefühlte 90% der Bevölkerung so eine Regelung richtig fänden.
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
habe gerade an einen Thread aufgemacht, betreffend der 90 %Auch wenn sicher gefühlte 90% der Bevölkerung so eine Regelung richtig fänden.
Alles redet vom Sparen, bei uns hat man in einem Kanton die Jahres Schulzeiten für unsere Schüler und Lehrer um 1 Woche gekürzt um 4 Mio einzusparen.
Es wird an der Bildung und unserem Sozialwesen gespart und an anderer Stelle wird das Geld mit vollen Händen, nein mit vollen Eimern rausgeworfen.
Ganz ehrlich, wenn da keiner "rechte" Gedanken kriegt!
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Wann kommt der GUV und fragt nach den Beiträgen zur Unfallversicherung?
Das braucht es doch gar nicht, die bekommen eh alles bezahlt und bekommt einer ein psychisches Problem betreffend der Unterkunft, kann man ihn nicht mehr nach Hause schicken, dann bekommt er ein lebenslängliche Invalidenrente, also für was Unfallversicherung.
Entschuldigung, aber bald ist das Mass voll und irgendwann explodiert die Volksseele
Gruss Turi
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landcruiser.
- Beiträge: 874
- Registriert: Mi 9. Okt 2013, 13:08
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Das "Aufbrausen" der Volkseele bringt nur niemand weiter.
Trotz allem Ärger neige ich dazu zu versuchen solche Dinge differenziert zu betrachten.
Man verfällt sonst allzu leicht ins allgemeine Wehklagen und Anprangern, wo dann irgendwann das richtige Maß fehlt.
Man darf natürlich auch meckern ohne eine Lösung parat zu haben, aber Gedanken zu möglichen Lösungsansätzen machen die Kritik irgendwie gehaltvoller - oder?
Trotz allem Ärger neige ich dazu zu versuchen solche Dinge differenziert zu betrachten.
Man verfällt sonst allzu leicht ins allgemeine Wehklagen und Anprangern, wo dann irgendwann das richtige Maß fehlt.
Man darf natürlich auch meckern ohne eine Lösung parat zu haben, aber Gedanken zu möglichen Lösungsansätzen machen die Kritik irgendwie gehaltvoller - oder?
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Da hast Du recht, das Problem ist, dass die Lösungsansätze die die Mehrheit der Bevölkerung hätte, vielfach in der Politik gar nicht gehört wird, oder mit schwammigen EU Gesetzten ausgehebelt werden.Man darf natürlich auch meckern ohne eine Lösung parat zu haben, aber Gedanken zu möglichen Lösungsansätzen machen die Kritik irgendwie gehaltvoller - oder?
Der ganze Apparat bekommt eine Eigendynamik die niemand mehr kontrollieren kann.
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
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Guido3
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Bis zum Anzünden von Flüchtlingsheimen ist bei solchen Gedanken nicht mehr weit. 222 Flüchtlingsheime wurden in Deutschland dieses Jahr schon angegriffen. 93 mal waren es Brandanschläge. Und nachdem diese Leute Kosten im 3stelligen Millionenbereich verursacht haben, beklagen sie anschließend, dass die Flüchtlinge kriminell sind und so viel kosten. Es ist so absurd.Turi hat geschrieben:Entschuldigung, aber bald ist das Mass voll und irgendwann explodiert die Volksseele
Es fällt im Übrigen immer wieder auf, dass sich diejenigen am meisten über die Kosten der Flüchtlinge beschweren, die hier am wenigsten Steuern zahlen.
Es fällt auch immer wieder auf, dass sich diejenigen am meisten über die Belastungen durch Flüchtlinge beschweren, die in keinster Weise bei der Lösung der konkreten Probleme helfen.
Es fällt auch immer wieder auf, dass sich diejenigen am meisten über das "Zusammenleben" mit Flüchtlingen beschweren, die aktiv verhindern, dass die Leute hier irgendwie integriert werden und im Prinzip gar keinen Kontakt mit den Flüchtlingen haben.
Das die Flüchtlinge in den Erstaufnahmelager mit teilweise mehr als 1.000 Insassen nicht putzen, hat im Übrigen tatsächlich rechtliche Gründe. Wenn die in Wohnungen untergebracht sind, putzen die natürlich selbst - auch wenn es eine reine Männer-WG ist.
Ich sehe durchaus die Probleme - gerade in den Erstauffanglagern. Und wenn hier Flüchtlinge schwer kriminell werden, wenn sie meinen, ein Freilos für das Schlaraffenland gezogen zu haben, dann soll der Staat durchaus hart durchgreifen.
Aber ich sehe grundsätzlich nach wie vor nicht, das hier alles auseinander fällt, wenn je 1.000 Einwohner ca. 10-12 Flüchtlinge versorgt und integriert werden sollen. Alles was die Flüchtlinge erst mal brauchen, sei es Kleidung, ein paar Töpfe, ein Schrank, ... ist bei den 1.000 Leuten, auf die sich diese Flüchtlinge "verteilen" zigfach über. Das muss nur organisiert werden. Wenn sich von den 1.000 "Ur-Einwohnern" nur 10 ein bisschen kümmern, läuft das alles schon.
Nein, das Problem ist, das eine Minderheit von Flüchtlingshassern immer glaubt, sie ist die Mehrheit.Turi hat geschrieben:Da hast Du recht, das Problem ist, dass die Lösungsansätze die die Mehrheit der Bevölkerung hätte, vielfach in der Politik gar nicht gehört wird
Und wurde hier im Thread von den "Asylkritikern" nicht schon mehrfach prophezeit, das spätestens bis Jahresende wegen den Flüchtlingen der große Aufstand da ist; die Regierung aus dem Amt gefegt wird? Müsst Ihr Euch ein bisschen ranhalten. Dummerweise steigen die Zustimmungswerte für Merkel gerade wieder.
Beste Grüße
Guido
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Hallo Guido
Das Problem sind ja primär nicht die Flüchtlinge, das Problem ist die Politik.
Die Flüchtlinge können am wenigsten dafür.
Man hätte das Flüchtlingsproblem in den Griff bekommen, hätte man nicht alles verpennt und totgeredet und weiter totredet.
Man wusste schon lange vorher, dass der Syrienkrieg jede Menge Flüchtlinge bringen wird.
Den gleichen Fehler machen die Regierungen jetzt mit dem IS und Syrien, anstatt Nägel mit Köpfen zu machen.
Wer glaubt im Ernst daran, dass sich das ganze Dilemma mit reden lösen lässt?
Der Zug ist abgefahren.
Die Italiener haben heute eine Beteiligung am Syrieneinsatz abgelehnt, die Begründung war;
Der Libyeneinsatz hat auch nur Schaden angerichtet, der Irakkrieg hat zumindest einen grossen Anteil Schuld an der heutigen Situation.
Und wer hat den ganzen Mist verbockt?
Derjenige der immer noch nicht kapiert, dass es ohne Assad keine Friedenlösung gibt, zumindest keine mittelfristige und so geht das Flüchtlingdrama weiter.
Dass die braune Seite die Situation ausnützt sollte einem auch klar sein.
Diejenigen die meinen, dass die Bevölkerung keine Angst hat, die sollen sich mal Gedanken machen was die Zukunft bringen wird.
Den Quatsch mit den Arbeitsplätzen die besetzt werden müssen kann glauben wer will, die sind im wenige % Bereich.
Die ehemalige deutsche Flüchtlingsbeauftragte hat gesagt, dass 80 % der Flüchtlinge nach 5 Jahren noch keinen Job haben und da waren es nict so viele, das ist Realität aus der Vergangenheit.
Wer 5 Jahre ohne Arbeit ist, der will und/oder kann sich sicher nicht mehr an einen geregelten Arbeitsalltag gewöhnen.
Das alles hat nichts mit Panikmache zu tun, das sind die Gedanken die man sich macht in Bezug auf die nächsten Generationen, mich tangiert das nicht mehr gross, ausser gedanklich.
Und noch was, ich habe mich freigemacht von den Zwängen, wir haben die lange Zeit in Afrika einigen Leuten, die es nötig hatten, sei es medizinisch oder in Form von Essen, helfen können.
Ich würde mich gratis zur Verfügung stellen, im Libanon oder der Türkei in Flüchtlingslagern Hilfe zu leisten, bzw am Aufbau beteiligen, aber nicht unter dem Kommando solch bescheuerten Regierungen.
Hilfe die Sinn macht und nicht von Politikern stranguliert und reguliert wird.
Gruss Turi
Das Problem sind ja primär nicht die Flüchtlinge, das Problem ist die Politik.
Die Flüchtlinge können am wenigsten dafür.
Man hätte das Flüchtlingsproblem in den Griff bekommen, hätte man nicht alles verpennt und totgeredet und weiter totredet.
Man wusste schon lange vorher, dass der Syrienkrieg jede Menge Flüchtlinge bringen wird.
Den gleichen Fehler machen die Regierungen jetzt mit dem IS und Syrien, anstatt Nägel mit Köpfen zu machen.
Wer glaubt im Ernst daran, dass sich das ganze Dilemma mit reden lösen lässt?
Der Zug ist abgefahren.
Die Italiener haben heute eine Beteiligung am Syrieneinsatz abgelehnt, die Begründung war;
Der Libyeneinsatz hat auch nur Schaden angerichtet, der Irakkrieg hat zumindest einen grossen Anteil Schuld an der heutigen Situation.
Und wer hat den ganzen Mist verbockt?
Derjenige der immer noch nicht kapiert, dass es ohne Assad keine Friedenlösung gibt, zumindest keine mittelfristige und so geht das Flüchtlingdrama weiter.
Dass die braune Seite die Situation ausnützt sollte einem auch klar sein.
Diejenigen die meinen, dass die Bevölkerung keine Angst hat, die sollen sich mal Gedanken machen was die Zukunft bringen wird.
Den Quatsch mit den Arbeitsplätzen die besetzt werden müssen kann glauben wer will, die sind im wenige % Bereich.
Die ehemalige deutsche Flüchtlingsbeauftragte hat gesagt, dass 80 % der Flüchtlinge nach 5 Jahren noch keinen Job haben und da waren es nict so viele, das ist Realität aus der Vergangenheit.
Wer 5 Jahre ohne Arbeit ist, der will und/oder kann sich sicher nicht mehr an einen geregelten Arbeitsalltag gewöhnen.
Das alles hat nichts mit Panikmache zu tun, das sind die Gedanken die man sich macht in Bezug auf die nächsten Generationen, mich tangiert das nicht mehr gross, ausser gedanklich.
Und noch was, ich habe mich freigemacht von den Zwängen, wir haben die lange Zeit in Afrika einigen Leuten, die es nötig hatten, sei es medizinisch oder in Form von Essen, helfen können.
Ich würde mich gratis zur Verfügung stellen, im Libanon oder der Türkei in Flüchtlingslagern Hilfe zu leisten, bzw am Aufbau beteiligen, aber nicht unter dem Kommando solch bescheuerten Regierungen.
Hilfe die Sinn macht und nicht von Politikern stranguliert und reguliert wird.
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
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Guido3
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Hallo,
Das es Versäumnisse in der Politik gibt, ist klar. Aber das Thema ist politisch auch das schwierigste Thema der letzten Jahrzehnte. Wir alle können sehr stark beeinflussen, wie groß oder eben nicht das Problem Flüchtlingswelle für Deutschland letztlich ist. Ich fürchte, wir kommen keinen Millimeter vorwärts, wenn wir uns alle darauf beschränken, nur auf die unfähigen Politiker zu schimpfen. So eine Vollkaskomentalität, laut der der Staat alle Probleme zu regeln hat, ist in Deutschland ja weit verbreitet. Zu einem gewissen Maß wird man auch zur Unmündigkeit erzogen. Aber gerade wir hier, die vergleichsweise exotische Länder auf eigene Faust bereisen, sind es doch gewohnt, Dinge geregelt zu bekommen, Verantwortung zu übernehmen, haben keine pauschalen Ängste vor Muslimen?
http://goo.gl/qfNo6h
Richtig ist, dass sich die Syrer vor 2011 mit Assad arrangiert hatten und Alawiten, Sunniten, Kurden, Christen, etc. pp einigermaßen einträchtig zusammen unter Assad lebten. Mittlerweile hat Assad aber wohl eine 6stellige Zahl an Syrern auf dem Gewissen und es gibt kein Zurück mehr unter Assad.
Beste Grüße
Guido
Nachher schlau reden ist ja nicht so schwer. Der Bürgerkrieg in Syrien ging bereits 2011 los. Die große Flüchtlingswelle kam erst 4 Jahre später in 2015. Gleichzeitig kamen auch noch Hunderttausende vom Balkan, wo man gefühlt keine dramatische Verschlechterung wahrgenommen hat. Dazu Irak, Afghanistan, Afrika, usw. Konnte man das alles lange vorher wissen? Zumindest ich habe das mindestens bis Anfang 2015 nicht so gewusst. Aber ich weiß offenbar so Einiges nicht.Turi hat geschrieben:Man wusste schon lange vorher, dass der Syrienkrieg jede Menge Flüchtlinge bringen wird.
Das es Versäumnisse in der Politik gibt, ist klar. Aber das Thema ist politisch auch das schwierigste Thema der letzten Jahrzehnte. Wir alle können sehr stark beeinflussen, wie groß oder eben nicht das Problem Flüchtlingswelle für Deutschland letztlich ist. Ich fürchte, wir kommen keinen Millimeter vorwärts, wenn wir uns alle darauf beschränken, nur auf die unfähigen Politiker zu schimpfen. So eine Vollkaskomentalität, laut der der Staat alle Probleme zu regeln hat, ist in Deutschland ja weit verbreitet. Zu einem gewissen Maß wird man auch zur Unmündigkeit erzogen. Aber gerade wir hier, die vergleichsweise exotische Länder auf eigene Faust bereisen, sind es doch gewohnt, Dinge geregelt zu bekommen, Verantwortung zu übernehmen, haben keine pauschalen Ängste vor Muslimen?
Das Problem ist meines Erachtens, das sich das Dilemma zumindest kurz- und mittelfristig weder mit Reden noch mit militärischen Mitteln lösen lässt. Was kann man mit den hirnverbrannten Schlächtern von Daesh bereden? Andererseits: Was kann man mit Bombenteppichen ursächlich lösen? Ein Hauptproblem ist eben, das sich in dem Krieg nicht wie üblich 2 Parteien gegenüber stehen, sondern ungefähr 5. Und dann kommt hinzu, das noch mindestens 5 ausländische Kräfte mit teilweise sehr eigenen, gegensätzlichen Interessen in dem Krieg aktiv sind. Einige haben die einfachen Antworten und Lösungen. Mein Vorstellungsvermögen ist da überschritten. Ich habe keine Ahnung, wie man das alles auf absehbare Zeit entwirren kann.Turi hat geschrieben:Wer glaubt im Ernst daran, dass sich das ganze Dilemma mit reden lösen lässt?
http://goo.gl/qfNo6h
Ca. 15 Millionen Syrer sind auf der Flucht. Ca. 11 Millionen in Syrien und ca. 4 Millionen im Ausland. Wohl mindestens die Hälfte davon ist primär vor Assad auf der Flucht (unter anderem auch alle Syrer bei uns im Ort). Erzähle denen mal, dass es nur eine Lösung mit Assad gibt. Das dürfte für Millionen Syrer derzeit die am wenigsten akzeptable "Lösung" sein.Turi hat geschrieben:Derjenige der immer noch nicht kapiert, dass es ohne Assad keine Friedenlösung gibt, zumindest keine mittelfristige und so geht das Flüchtlingdrama weiter.
Richtig ist, dass sich die Syrer vor 2011 mit Assad arrangiert hatten und Alawiten, Sunniten, Kurden, Christen, etc. pp einigermaßen einträchtig zusammen unter Assad lebten. Mittlerweile hat Assad aber wohl eine 6stellige Zahl an Syrern auf dem Gewissen und es gibt kein Zurück mehr unter Assad.
Die Flüchtlinge sind jetzt nun mal hier und nicht morgen wieder weg. Wenn Du Dich hier engagierst, dann hilfst Du primär den Menschen und nicht der Regierung. Ich kann die Umkehrung nicht nachvollziehen, dass eine unfähige Regierung der Grund sein soll, Flüchtlingen jede Hilfe, Integration und Perspektive zu verweigern. Deine Hilfe kommt unmittelbar und vorbei am Regierungsapparat an. Meine eigenen Eindrücke, zumindest was die lokalen Politiker anbetrifft, sind in Sachen Flüchtlinge übrigens überraschend positiv.Turi hat geschrieben:Hilfe die Sinn macht und nicht von Politikern stranguliert und reguliert wird.
Beste Grüße
Guido
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Hallo Guido
Sie waren Garant für Ruhe in der Region.
Frage mich, was es nützt es Diktatoren wegzubomben und hinterher viele Tausend mehr in den Tod zu schicken.
Nur weil man meint alle müssen so ticken wie wir?
Syrien, wie übrigens auch Libyen und somit Europa, hätte die jetzigen Probleme nur bedingt.
Woher kommt das Übel, aus den zuvor zerstörten Ländern, und wer hat sie zerstört?
Nur der Herrgott weiss was in den zum Teil kranken Köpfen vieler Politiker vorgeht.
Und von Staatoberhäutern, die ja soo viele gute Berater und angebliche Spezialisten haben, erwarte ich ein anderes Vorgehen und vorausschauendes Denken, nicht nur in Bezug auf Wählerstimmen.
Gruss Turi
liess mal was ich schon vor der Intervention in Libyen geschrieben habe, nur ein kleiner Satz reicht schon; Man wäre irgendwann mal froh, wäre Ghaddaffi noch an der Macht, das Gleiche gilt nun für Syrien in Bezug aus Assad.Nachher schlau reden ist ja nicht so schwer
Sie waren Garant für Ruhe in der Region.
Frage mich, was es nützt es Diktatoren wegzubomben und hinterher viele Tausend mehr in den Tod zu schicken.
Nur weil man meint alle müssen so ticken wie wir?
Das hätte man sich vorher überlegen müssen, bevor man die Rebellen unterstützt hat.Wohl mindestens die Hälfte davon ist primär vor Assad auf der Flucht (unter anderem auch alle Syrer bei uns im Ort). Erzähle denen mal, dass es nur eine Lösung mit Assad gibt. Das dürfte für Millionen Syrer derzeit die am wenigsten akzeptable "Lösung" sein
Syrien, wie übrigens auch Libyen und somit Europa, hätte die jetzigen Probleme nur bedingt.
Ich persönlich habe auch keine Angst vor den Muslimen, im Gegenteil, ich habe sehr gute Kontakte zu Muslimen, meine Gedanken betreffen Europa und die zukünfige Generation, das macht mir Sorgen.Aber gerade wir hier, die vergleichsweise exotische Länder auf eigene Faust bereisen, sind es doch gewohnt, Dinge geregelt zu bekommen, Verantwortung zu übernehmen, haben keine pauschalen Ängste vor Muslimen?
Auch hier wieder, wir hätten 1 Front, den IS, wenn überhaupt, hätte man nicht interveniert und sinnlos ein System bombardiert.Ein Hauptproblem ist eben, das sich in dem Krieg nicht wie üblich 2 Parteien gegenüber stehen, sondern ungefähr 5. Und dann kommt hinzu, das noch mindestens 5 ausländische Kräfte mit teilweise sehr eigenen, gegensätzlichen Interessen in dem Krieg aktiv sind. Einige haben die einfachen Antworten und Lösungen. Mein Vorstellungsvermögen ist da überschritten. Ich habe keine Ahnung, wie man das alles auf absehbare Zeit entwirren kann.
Woher kommt das Übel, aus den zuvor zerstörten Ländern, und wer hat sie zerstört?
Nur der Herrgott weiss was in den zum Teil kranken Köpfen vieler Politiker vorgeht.
Und von Staatoberhäutern, die ja soo viele gute Berater und angebliche Spezialisten haben, erwarte ich ein anderes Vorgehen und vorausschauendes Denken, nicht nur in Bezug auf Wählerstimmen.
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Hallo,
wir "diskutieren" über die Flüchtlingswelle schon seit 1 1/2 Jahren. Teilweise etwas belächelt.
Viele Schwierigkeiten hätte man mit etwas gesundem Menschenverstand vermeiden, bzw, präventive Maßnahmen einleiten können.
Nicht gegen jede Menschlichkeit sondern genau deswegen.
Viele Grüße
Mia
wir "diskutieren" über die Flüchtlingswelle schon seit 1 1/2 Jahren. Teilweise etwas belächelt.
Viele Schwierigkeiten hätte man mit etwas gesundem Menschenverstand vermeiden, bzw, präventive Maßnahmen einleiten können.
Nicht gegen jede Menschlichkeit sondern genau deswegen.
Viele Grüße
Mia
Der Versuch, den Himmel auf Erden zu verwirklichen, produziert stets die Hölle. (Karl Popper)




