Flüchtlinge - "Hafen Europa" erreicht, und dann?

Nachrichten zu und aus den Sahara- und Wüstenregionen.

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Jürgen
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Re: Flüchtlinge - "Hafen Europa" erreicht, und dann?

Beitrag von Jürgen »

Hoffnung für afrikanische Flüchtlinge?

Im tunesischen Flüchtlingslager Choucha warten tausende Flüchtlinge auf eine Umsiedlung. Viele von ihnen wollen nach Europa. Deutschland will nun jährlich 300 Menschen aufnehmen..... :arrow: mehr

Quelle:dw.de

Jürgen
Es gibt Leute die WISSEN ALLES - es gibt Leute die WISSEN es BESSER - aber am schlimmsten sind die die meinen ALLES BESSER ZU WISSEN!

Mitglied der DTG
Ich war Tot, wurde aber wieder geholt. Gott sei Dank oder leider :!:
schu achbar ?

Re: Flüchtlinge - "Hafen Europa" erreicht, und dann?

Beitrag von schu achbar ? »

Ich finde 300 Füchtlinge aufzunehmen viel zuwenig.
Wir haben doch genug Platz und Geld. Wir sind so reich und alles nur dadurch das wir anderen alles weggenommen haben.
30000 jedes Jahr sollten es sein.
Und zwar 30000 Männer und 30000 Frauen.
Wir müssen endlich verstehen, daß diese Zone BRD für alle Menschen da ist und nicht uns allein gehört.
Sie werden viele Kinder bekommen und wenig arbeiten und das ist gut so.
Denn viel Arbeit macht die Seele und den Planeten kaputt.
Wir sollten uns auch möglichst viel mit ihnen vermischen damit unser schlechter vererbter Nationalcharakter endlich verdünnt wird und bald ganz verschwunden sein wird.
Ein besonderer Dank auch an UNHCR, Pro Asyl und die Linkspartei.
Es wird Zeit, dass dieses weit verbreitete Faschistenpack hier endlich verdünnt und schlussendlich aufgelöst wird.
Good night white pride !!!
Wolfgang K
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Re: Flüchtlinge - "Hafen Europa" erreicht, und dann?

Beitrag von Wolfgang K »

Ich reibe mir gerade die Augen, ob ich das richig gelesen habe...
martinaustirol
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Re: Flüchtlinge - "Hafen Europa" erreicht, und dann?

Beitrag von martinaustirol »

hm, recht kontrovers. aus meinem blickwinkel sehe ich viel afrikaner aufgrund der topografisch nahen lage als die vorhut des stroms an menschen, die aus der modernen sklaverei ausbrechen. die eigene lage wird erkannt durch die eintretende internetisierung auch von armen ländern. der arabische frühling war der erste schritt, welche länder sind die nächsten, deren technischer standard genug kommunikation ermöglicht und erkennen läßt, dass sich die westliche "zivilisierte" welt sklaven in den entwicklungsländern hält, die sich um ein paar lumpige cent die finder wundnähen, die lungen mit chemiedämpfen vergiften und die eigenen kinder zum spielzeuganmalen einsetzen.

das leben ist ein jammertal, soll ich deswegen versuchen, nur von gipfel zu gipfel zu hecheln?

ich glaube nicht, daß irgendwann mal die bevölkerung mallorcas oder venedigs die ganzen deutschen rausschmeißt, die da herumlungern und stänkern, drogen und alkohol frönen, randalieren und vandalieren. das ist ganz ok, da die ja geld bringen, da wird dies dann toleriert.
wenn nun die ausgebeuteten und bewußt unterdrückten bewohner kommen und sich auch so bewegen.....

naja, bitte entschuldigt meine wirren gedanken, aber ich möchte sie auch nicht löschen, meint der martin
Alexander
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Re: Flüchtlinge - "Hafen Europa" erreicht, und dann?

Beitrag von Alexander »

Wolfgang K hat geschrieben:Ich reibe mir gerade die Augen, ob ich das richig gelesen habe...
Wer schu achbar ?s manch eigenartiges Geschreibsel kennt, der weiß genau, was er damit meint.

Grüsse
Alex
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schu achbar ?

Re: Flüchtlinge - "Hafen Europa" erreicht, und dann?

Beitrag von schu achbar ? »

"Die Schweiz setzt Entwicklungshilfe künftig als Druckmittel ein, um abgelehnte Asylbewerber leichter in deren Herkunftsländer abschieben zu können. Hilfsgelder für die betreffenden Staaten sollen nach Angaben von Justizministerin Simonetta Sommaruga nur fließen, wenn diese bei der Rückführung ihrer Bürger mit der Schweiz gut kooperieren. Das habe die Regierung in Bern - der Bundesrat - so vereinbart, sagte die sozialdemokratische... "( !!!)" ...Politikerin in einem Interview mit Schweizer Zeitungen...."
http://www.n-tv.de/politik/Schweiz-mach ... 46936.html
Turi
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Re: Flüchtlinge - "Hafen Europa" erreicht, und dann?

Beitrag von Turi »

Hoi Schu
Man hat schon ganz andere bekehrt, siehe Joschka Fischer :wink:
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
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Peter D
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Re: Flüchtlinge - "Hafen Europa" erreicht, und dann?

Beitrag von Peter D »

schu achbar ? hat geschrieben:Ich finde 300 Füchtlinge aufzunehmen viel zuwenig.
Wir haben doch genug Platz und Geld. Wir sind so reich und alles nur dadurch das wir anderen alles weggenommen haben.
30000 jedes Jahr sollten es sein.
Und zwar 30000 Männer und 30000 Frauen.
Wir müssen endlich verstehen, daß diese Zone BRD für alle Menschen da ist und nicht uns allein gehört.
Sie werden viele Kinder bekommen und wenig arbeiten und das ist gut so.
Denn viel Arbeit macht die Seele und den Planeten kaputt.
Wir sollten uns auch möglichst viel mit ihnen vermischen damit unser schlechter vererbter Nationalcharakter endlich verdünnt wird und bald ganz verschwunden sein wird.
Ein besonderer Dank auch an UNHCR, Pro Asyl und die Linkspartei.
Es wird Zeit, dass dieses weit verbreitete Faschistenpack hier endlich verdünnt und schlussendlich aufgelöst wird.
Good night white pride !!!

Ja, die Stiefel werden bald wieder marschieren, wenn hier im Forum jeder nur passiv zuschauend auf so einen Faschistensarkasmus reagiert.
Das ist Sarkasmus pur, jedes Wort ist natürlich umgekehrt gemeint. Das ist ein Skandal übelster Sorte.
Und die Reaktionen ?

z.b. Wolfgang K reibt sich die Augen. Ist das alles ? Na toll.

Wer zu so einem Posting schweigt ist letztlich schon Mittäter. Unfaßbar. :shock:
Ich verabschiede mich jetzt mal für einige Zeit aus diesem Wüstenschiffforum, und hoffe das solchen unappetitlichen und menschenverachteten Postings in Zukunft mit deutlicher Courage entgegengetreten wird.
Im Moment ist das jedenfalls nicht auszuhalten... :shake:
Gruß an alle
Peter
Der Mut des Wassertropfens besteht darin, dass er es wagt, in die Wüste zu fallen
Turi
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Re: Flüchtlinge - "Hafen Europa" erreicht, und dann?

Beitrag von Turi »

Hallo Gemeinde
Schu hat vielleicht eine krasse Ausdrucksweise, wie ich manchmal auch.
Braucht es aber auch bei einigen.
Nehmen wir mal das Beispiel Tunesien.
Wieso legt Frau Sommaruga auf einmal eine strengere Gangart an den Tag?
Sie sieht, dass es so nicht wietergehen kann.
Man macht Verträge mit der Union und keiner hält sich dran.
Die Tunesier, die hier um Asyl bitten sind doch samt und sonders Wirtschaftsflüchtlinge, die von rechtswegen zumindest nach Italien zurückgeschaft werden müssten.
Wenn nun Asylverfahren 3 und mehr Jahre hingezogen werden,wie das bei uns so üblich ist, sind die Tunesier weder hier noch in Tunesien zu Hause, einfach entwurzelt. Zurück jedoch müssen sie, da beisst die Maus keinen Faden ab.
Wir sind vor ein paar Wochen aus Tunesien/Algerien zurückgekommen.
Die schönsten Strandanlagen, die den Schergen des Ben Ali Regimes gehörten, sind zerstört, alles einschliesslich der Türen und WC Anlagen sind demoliert oder demontiert.
Keiner ist an einem Aufbau interessiert, da wäre ein unglaubliches Potential darin für die Zukunft.
Ich habe niemanden an an einem solchen Objekt arbeiten gesehen.
Wie wäre es, wenn sich ein paar Jungs die Ruinen unter den Nagel reissen würden und wieder was aufbauen?
Positves Beispiel:
Andere haben in den Städten zB. Imbissbuden eröffnet und freuen sich auf jeden Gast der bei ihnen etwas isst.

Anbei noch die Fotos die einem auch Tränen in die Augen drücken können.
Wir standen dort am Strand und waren erschüttert, alles verdreckt und kaputt.

Dort unten gäbe es viel zu tun, nur muss man eben dann etwas tun, mehr als einen Asylantrag ausstellen.
Die Fotos entstanden in Tazerka und man könnte noch weitere solche Beispiele bringen.
Mein Vorschlag wäre, jeden mit 2000 Sfr. Starthilfe in den Flieger setzen ohne eine Möglichkeit überhaupt einen Asylantrag stellen zu können, da ja keiner politisch verfolgt ist.
Wieviele von denen die hier wären würden wohl die Kohle für eine Exsistenzgründung verwenden??
Das nur als Beispiel von Tunesien.

sandige Grüsse
Turi



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Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Kuno
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Re: Flüchtlinge - "Hafen Europa" erreicht, und dann?

Beitrag von Kuno »

Danke Turi.

Deine Darstellung ist sehr anschaulich und praktisch orientiert.

Was wahrscheinlich viele der DE Mitleser in diesem Forum nicht wissen (koennen) ist, dass sich Italien kaum an das Dublin Abkommen haelt, dem die CH ebenfalls beigetreten ist. Die letzte neu aufgestellte Huerde war ja erst vor zwei Wochen, dass "Fluechtlinge" nur noch per Flugzeug nach Mailand zurueckgebracht werden koennen. Schon vorher war die Anzahl der Leute auf eine bestimmte Anzahl begrenzt und auch diese wurden nur an gewissen Wochentagen "angenommen".

Natuerlich ist immer alles "Auslegungssache". Ich finde es aber auf jeden Fall gut, wenn sich auch die kleinen Laender in Europa zu wehrn beginnen...
Wolfgang16
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Re: Flüchtlinge - "Hafen Europa" erreicht, und dann?

Beitrag von Wolfgang16 »

Doch doch Kuno,

daß Italien sich nicht an das Dublin Abkommen hält, wissen wir auch. Der wesentliche Unterschied ist, daß ihr das so machen könnt wie Frau Sommaruaga. Bei uns würde sich sofort ein riesiger Proteststurm erheben. Die großen Länder stehen halt viel mehr im Rampenlicht. :wink:

Turi hat geschrieben:Die schönsten Strandanlagen, die den Schergen des Ben Ali Regimes gehörten, sind zerstört, alles einschliesslich der Türen und WC Anlagen sind demoliert oder demontiert.
Keiner ist an einem Aufbau interessiert, da wäre ein unglaubliches Potential darin für die Zukunft.
Ich habe niemanden an an einem solchen Objekt arbeiten gesehen.
Das war in Kroatien nach dem Balkankrieg auch so. Hauptgrund sind ungeklärte Besitzverhältnisse. Niemand renoviert ein Objekt, wenn er nach der Fertigstellung täglich bangen muß, daß da plötzlich einer vor der Tür steht und das (berechtigt oder unberechtigt) für sich reklamiert. Der kroatische Tourismus lag jahrelang am Boden.
Wolfgang K
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Re: Flüchtlinge - "Hafen Europa" erreicht, und dann?

Beitrag von Wolfgang K »

Hallo.

Dazu eine kleine Anekdote:

Im letzen Herbst kam ich auf dem Schiff mit einem Tunesier der – inzwischen pensioniert – 20 Jahre in Brüssel als Ingenieur gearbeitet hat ins Gespräch. Über den Tag hinweg haben wir viel über die Lage in Tunesien und auch über das Verhältnis zu Europa gesprochen. Mein Gesprächspartner war ein strikt Säkularer und er hat viel von den Ängsten seiner Familie (zwei in Tunesien lebende Töchter mit Familie) erzählt.
Das Gespräch war knapp nach der großen Flüchtlingswelle und den Ausschreitungen auf Lampedusa. Daher hat mich seine Sicht interessiert, zudem auch der Sohn eines Bekannten von mir unter den Flüchtlingen war (allerdings einige Monate vorher).
Ich machte den Vorschlag, dass man grundsätzlich über das Thema der Freizügigkeit nachdenken sollte. Nüchtern betrachtet sollten Einreisebestimmungen bilateral sein. Das ist in der Realität nicht immer umsetzbar, aber zumindest halte ich einen andere Regelung für ein – wenn auch in vielen Fällen sachlich begründetes – Ungleichgewicht.
Dass man als EU Bürger praktisch frei nach Tunesien einreisen kann ist dem Wirtschaftsfaktor Tourismus geschuldet und nicht einem Bedarf an kulturellen Impulsen aus Europa. Die Restriktionen gegenüber den Tunesiern sind darin begründet, dass viele nach Europa kommen würden, aber nicht als Touristen sondern als Migranten (in eigentlichen Sinne des Wortes), aber als Auswanderer in der neuen Heimat keinerlei Möglichkeit hätten ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Mein Lösungsansatz ist nach wie eine bilaterale Regelung. Jeder soll das Recht haben Europa zu besuchen (!) und sich auch frei zu bewegen. Wer in der Lage ist in Europa seinen Lebensunterhalt zu verdienen (dafür ist er selbst verantwortlich!!) hat in meinen Augen auch das Recht hier zu leben. Nur müssen dafür klare Regeln gelten. Tourist ist Tourist und nach maximaler Aufenthaltsdauer gibt es auch keine weiteren Rechte mehr und der Heimweg muss angetreten werden. Das habe ich in jedem anderen Land auch zu akzeptieren. Das gleiche gilt für die dauerhafte Übersiedlung. Wenn ich irgendwo hin umziehe muss ich ein Konzept haben von was ich dort leben will und mich um dieses Konzept selbst kümmern.
Wie Turi schon schreibt stehen einer vernünftigen Regelung aber ausgerechnet die Asylgesetze im Wege. Das Wort Missbrauch kommt einem dabei schnell über die Lippen. Ich würde es eher Trick aus Mangel an Alternativen bezeichnen. Von den Kosten, die dieses unwürdige Gezerre verursacht ließe sich in Tunesien das ganze Bildungssystem finanzieren.

Nachdem ich das so in der Art dargelegt hatte meinte mein Gesprächspartner ich würde das gleiche reden wie Le Pen. Zack. So schnell geht das…

Die Erwartung, die mein Gegenüber an Europa stellte war eben die Aufnahme und Versorgung der Leute oben weitere Bedingungen. Nicht aus einem Anspruchdenken heraus, sondern als eine Form der wirtschaftlichen Hilfe für ein Land das seine Leute nicht beschäftigen und damit auch nicht ernähren kann.
Damit tue ich mich aus den von Turi angeführten Gründen aber schwer.

Ende der Anekdote.

Leider zieht dieses kontroverse Thema die immer gleichen Stereotypen samt ihrer Provokation und Polemik an. Das ist es was einen Konsens und eine faire, pragmatische Regelung verhindert. (so als kleiner Wink an Schu und Peter)

Grüße
Wolfgang
Zuletzt geändert von Wolfgang K am Di 21. Feb 2012, 12:50, insgesamt 1-mal geändert.
Wolfgang K
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Re: Flüchtlinge - "Hafen Europa" erreicht, und dann?

Beitrag von Wolfgang K »

Wolfgang16 hat geschrieben:Doch doch Kuno,

daß Italien sich nicht an das Dublin Abkommen hält, wissen wir auch. Der wesentliche Unterschied ist, daß ihr das so machen könnt wie Frau Sommaruaga. Bei uns würde sich sofort ein riesiger Proteststurm erheben. Die großen Länder stehen halt viel mehr im Rampenlicht. :wink:

Turi hat geschrieben:Die schönsten Strandanlagen, die den Schergen des Ben Ali Regimes gehörten, sind zerstört, alles einschliesslich der Türen und WC Anlagen sind demoliert oder demontiert.
Keiner ist an einem Aufbau interessiert, da wäre ein unglaubliches Potential darin für die Zukunft.
Ich habe niemanden an an einem solchen Objekt arbeiten gesehen.
Das war in Kroatien nach dem Balkankrieg auch so. Hauptgrund sind ungeklärte Besitzverhältnisse. Niemand renoviert ein Objekt, wenn er nach der Fertigstellung täglich bangen muß, daß da plötzlich einer vor der Tür steht und das (berechtigt oder unberechtigt) für sich reklamiert. Der kroatische Tourismus lag jahrelang am Boden.

Hallo Turi, Hallo Wolfgang

Im Fall von Tunesien sind die Besitzverhältnisse glaube ich der ausschließliche Grund, sofern es um Objekte in lohnender Lage geht. Diese Besitzstreitigkeiten stehen oft auch laufenden Geschäften im Wege – seihe Campingplatz in Douz.

Ich glaube sogar, dass es eher eine Art zaghafte Aufbruchstimmung gibt – wenn auch nicht im Tourismus. Ich kenne mehrere Tunesier, die jetzt – in der Hoffung auf mehr Rechtssicherheit – von Europa wieder nach Tunesien gehen um dort eine Existent und kleine Unternehmen zu gründen.

Grüße
Wolfgang
schu achbar ?

Re: Flüchtlinge - "Hafen Europa" erreicht, und dann?

Beitrag von schu achbar ? »

Was Turi ,Kuno und die Wolfgangs hier machen nenne ich mal eine Diskussion die den Namen auch verdient.
Und vor allem mal ein paar neue Eindrücke zB. die Bilder und Erfahrungen aus Tunesien.

Peter kann das irgendwie nicht.
Er geht, wie im Türkei Thread, nicht auf die Knackpunkte ein.
Es erinnert mich eher an die bewährte Taktik eine Art Aufstand der "Anständigen" zu entfachen, natürlich incl. in die Fascho Ecke stellen.
Nicht das ich jetzt das Weinen anfinge , aber das bringt sachlich überhaupt nichts mit Buzz Wörtern um sich zu schmeissen und indirekt eine Reaktion der Forumsleitung herbei zu quengeln.
Niemand muss meine Meinung oder meinen Style gut finden, aber bitte sachliche Gegenrede wie man sich die Zukunft Europas vorstellt , wenn man faktisch alle Zuzugsschranken lockern will.
Ich habe auch keine Patentrezepte, ich irre mich manchmal und gehe auch gerne auf Andere zu, aber Kritik am NGO und EU Unwesen in dieser Frage lasse ich mir nicht verbieten.
Und da sich aus meiner Sicht der Schwachfug seitens dieser Institutionen häuft will ich das auch mal mit Sarkasmus kontern. Es kann doch nicht sein das man gezwungen ist sich diesen Meinungen unterwürfig anzuschliessen.
Turi
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Re: Flüchtlinge - "Hafen Europa" erreicht, und dann?

Beitrag von Turi »

Hallo Wolfgang K
Mein Lösungsansatz ist nach wie eine bilaterale Regelung. Jeder soll das Recht haben Europa zu besuchen (!) und sich auch frei zu bewegen. Wer in der Lage ist in Europa seinen Lebensunterhalt zu verdienen (dafür ist er selbst verantwortlich!!) hat in meinen Augen auch das Recht hier zu leben. Nur müssen dafür klare Regeln gelten. Tourist ist Tourist und nach maximaler Aufenthaltsdauer gibt es auch keine weiteren Rechte mehr und der Heimweg muss angetreten werden

Das Problem dabei ist, dass das in Europa nie und nimmer kontrolliert und sanktioniert werden könnte.
Einmal in Europa und die Grenzen sind offen.

Wer von uns hier oben wird schon in Tunesien bleiben wollen, wenn er nicht arbeiten darf und dort keine Sozialleistungen beanspruchen kann?
Die, die eine solche Möglichkeit haben sind in der Regel finanziell unabhängig.
Ich kenne einige die unten leben, denen wird das arbeiten dort nicht so einfach gemacht und so manche Hürde ist zu nehmen.
Europäer arbeitslos in Tunesien? :shake:
Tunesier arbeitslos in Europa?
Schlimmer noch, habe ich das gerade jetzt in Algerien erlebt.
Stempel im Pass "Arbeiten verboten".
Alle paar hundert Kilometer Kontrollen, wo ist der Guide?
Ohne Guide no go.
Das wäre eine Variante für Europa.
Jeder der als Tourist einreisen will bekommt einen Guide der ihn ab der Grenze und bis Grenze begleitet und...120 Euro pro Tag!
Abgesehen davon kann ein Tunesier wie auch Libyer,Ägypter, Saudi usw ja in Europa reisen, genauso wie wir in Tunesien, vorausgesetzt die nötigen Mittel sind vorhanden.
Also mit der Freizügigkeit haut das nicht, zumindest nicht für den Grossteil der afrikanischen Bevölkerung.
Jeder der meint das könnte funktionieren, ist in meinen Augen ein Fantast.
Das lässt sich mit den europäischen Gesetzen nicht in Einklang bringen.
sandige Grüsse
Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
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